Solarparks mähen: Grünpflege für PV-Freiflächenanlagen | AS-Motor

Solarparks mähen: professionelle Grünpflege für Photovoltaik-Freiflächenanlagen

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Photovoltaik-Freiflächenanlagen erzeugen erneuerbare Energie auf Flächen, die gepflegt, zugänglich und ökologisch entwickelt werden müssen. Genau darin liegt die Herausforderung: Zu hoher Bewuchs kann Wartungswege versperren, Zaunlinien überwuchern, technische Komponenten schwer erreichbar machen und je nach Anlagenaufbau den unteren Bereich der Solarpaneele verschatten. Zu intensive Pflege erhöht Kosten und schwächt den ökologischen Wert der Fläche.

Solarparkpflege ist deshalb Teil der technischen Betriebsführung. Sie verbindet Ertragssicherung, Arbeitssicherheit, Flächenleistung, Naturschutz und planbare Pflegekosten. AS-Motor bietet dafür professionelle Mäher für hohes Gras, schwer zugängliche Bereiche, steile Böschungen und enge Modulreihen. Mit kompakten ferngesteuerten Raupenmähern wie dem AS 1000 Ovis RC, AS 1000 Ovis EVO RC und AS 990 Tahr RC lassen sich Solarparks effizient pflegen, auch dort, wo klassische Maschinen an Grenzen kommen.

Warum Grünpflege im Solarpark zur Betriebsführung gehört

Ein Solarpark ist technische Infrastruktur auf lebendiger Fläche. Die Module erzeugen Strom, während darunter Gras, Kräuter, Wildpflanzen und Gehölzaufwuchs entstehen. Wird diese Vegetation nicht kontrolliert, steigen Pflegeaufwand und Betriebsrisiken.

Professionelle Grünpflege hält Modulreihen, Wechselrichterstationen, Kabeltrassen, Zuwegungen und Zaunbereiche zugänglich. Sie reduziert Nacharbeit, verhindert unkontrollierten Aufwuchs und unterstützt ein einheitliches Pflegebild. Der Projektentwickler und Betriebsführer JUWI beschreibt Grünpflege als Erfolgsfaktor der Solarpark-Betriebsführung und verknüpft sie direkt mit Wirtschaftlichkeit, Biodiversität und Betriebssicherheit.

Für Betreiber, technische Betriebsführer und Dienstleister bedeutet das: Solarparks dürfen nicht nur nach optischer Sauberkeit gepflegt werden. Die Fläche muss funktional bleiben, die Anlage muss erreichbar bleiben und der Pflegeaufwand muss kalkulierbar bleiben.

Als „Partner für Grund und Boden“ ist Harald Ernstberger mit seinem Team auf die Pflege von Solarparks spezialisiert und dafür bundesweit im Einsatz: Zwei Mal pro Jahr mulchen sie die Flächen zwischen Tausenden von Solarpanels in Deutschland. Der Bewuchs dort ist entsprechend hoch, meist mehr als einen halben Meter, und teils durchsetzt mit Wildkräutern und allerlei Gestrüpp; außerdem sind die Solarpark-Gelände oft nicht ganz einfach zu mähen, zum Teil uneben, bei einigen handelt es sich auch um anspruchsvolle Hanglagen.

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Solarparks können Biodiversität fördern

Solarparks sind keine reinen Technikflächen. Bei richtiger Pflege können sie wertvolle Lebensräume für Pflanzen, Insekten, Vögel, Reptilien und Kleinsäuger schaffen. Die bundesweite bne-Feldstudie Artenvielfalt im Solarpark untersuchte 2024 in Deutschland 30 PV-Freiflächenanlagen und wertete acht Artengruppen systematisch aus. Die zentrale Erkenntnis: Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen können die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft erhöhen.

Auch Fraunhofer ISE betrachtet diese Schnittstelle zwischen Energieerzeugung und Naturschutz als eigenes Forschungsfeld. Unter dem Begriff Biodiversitäts-Photovoltaik untersucht das Institut, wie Biodiversität auf PV-Flächen erhöht werden kann, ohne Verluste beim Stromertrag hervorzurufen.

Die Schlussfolgerung für Betreiber ist klar: Solarparkpflege muss technische Funktion und ökologische Entwicklung zusammenbringen. Wer nur kurz mäht, verschenkt Biodiversität. Wer zu wenig pflegt, riskiert Verbuschung, Verschattung und erschwerte Wartung.

Wie oft sollte ein Solarpark gemäht werden?

Viele Solarparks werden zwei- bis dreimal pro Jahr gemäht. Dieser Pflegeintervall ist in der Praxis sinnvoll, weil die Fläche offen bleibt, die technische Infrastruktur erreichbar bleibt und die Eingriffe in die Vegetation begrenzt werden.

Der konkrete Pflegeplan hängt vom Standort ab. Nährstoffreiche Böden entwickeln stärkeren Aufwuchs und benötigen zu Beginn oft mehr Pflege. Magerere Flächen können mit weniger Eingriff stabil bleiben. Auch Naturschutzauflagen, Vegetationsart, Hanglagen, Bodenbeschaffenheit und die Bauweise der Solarmodule beeinflussen den Pflegebedarf.

AS-Motor folgt beim ökologisch orientierten Mähen dem Prinzip: so wenig Eingriff wie möglich, so viel Pflege wie nötig. Keine Pflege ist keine Lösung, weil offene, artenreiche Strukturen durch Verbuschung verloren gehen können. Gleichzeitig schwächt eine zu häufige Komplettmahd die Biodiversität.

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Mähen unter Solarpaneelen: der kritische Bereich

Die schwierigsten Pflegebereiche liegen direkt unter der unteren Kante der Solarpaneele. Dort bleiben bei vielen Maschinen Grasstreifen stehen, weil Bauhöhe, Breite oder Wendigkeit nicht zur Anlagengeometrie passen. Das führt zu Nacharbeit mit Freischneider oder Handgerät, erhöhtem Zeitaufwand und einem uneinheitlichen Pflegebild.

AS-Motor Maschinen sind für genau diese engen Einsatzbereiche relevant. Der AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC messen 184 x 115 x 69 cm. Der AS 990 Tahr RC misst 152 x 131 x 72 bis 80 cm. Je nach Aufbau der Photovoltaikanlage können diese Maschinen teilweise direkt unter die untere Modulkante fahren und dort mähen, wo größere Maschinen stoppen müssen.

Der Vorteil ist konkret: weniger stehenbleibende Grasstreifen, weniger Nacharbeit, bessere Zugänglichkeit und eine gleichbleibend gepflegte Fläche. Gleichzeitig bleibt die Effizienz der Anlage geschützt, weil hoher Bewuchs den unteren Teil der Paneele nicht verdeckt.

Ökologisches Mähen: nicht alles gleichzeitig schneiden

Biodiversitätsfreundliche Solarparkpflege braucht Struktur. Die wichtigste Regel: nicht die gesamte Fläche in einem Arbeitsgang komplett mähen. Wenn alle Bereiche gleichzeitig kurz geschnitten werden, verschwinden Nahrung, Deckung und Rückzugsräume auf einen Schlag.

AS-Motor empfiehlt für ökologisch orientierte Grünflächenpflege unter anderem abschnittsweises Mähen, Fluchtrichtungen, Altgrasstreifen und rotierende ungemähte Bereiche. Je nach Pflegeziel sollten 10 bis 20 Prozent der Fläche ungemäht bleiben. So können Teilpopulationen überleben und gemähte Bereiche später wiederbesiedeln.

Auch die Mährichtung zählt. Von innen nach außen oder in Streifen zu mähen hilft Tieren, aus der Fläche heraus zu flüchten. Für Solarparks mit großen, eingezäunten Flächen ist dieser Punkt relevant, weil Tiere und Insekten sonst kaum Ausweichräume finden.

Insekten-Scheuchvorrichtung: technischer Vorteil für biodiversitätsorientierte Pflege

Solarparks mit extensiver Pflege ziehen Insekten an. Das ist gewünscht. Genau deshalb muss die Mähtechnik darauf reagieren.

Die Insekten-Scheuchvorrichtung von AS-Motor scheucht fliegende Insekten vor dem Mäher auf, bevor die Maschine den Bereich erreicht. Dadurch haben sie mehr Zeit, aus der Gefahrenzone zu entweichen. Auch Käfer und Raupen können abgestreift werden und außerhalb des Schnittbereichs zu Boden fallen.

In einem Feldversuch der Universität Hohenheim mit einem AS 63 Hochgrasmäher wurden mit Insekten-Scheuchvorrichtung fast dreimal so viele Insekten vor dem Mäher aufgescheucht wie ohne Insekten-Scheuchvorrichtung. Für Solarparkbetreiber ist das ein belastbarer technischer Vorteil: Die Pflege bleibt wirtschaftlich, wird aber besser mit Biodiversitätszielen, Artenschutzauflagen und naturnaher Bewirtschaftung vereinbar.

Mulchen oder Schnittgut abfahren?

Ob Schnittgut im Solarpark liegen bleiben oder abgefahren werden sollte, hängt vom Pflegeziel ab. Mulchen ist effizient, reduziert den Aufwand pro Pflegegang und eignet sich für viele Betriebsbereiche. Das zerkleinerte Material bleibt auf der Fläche und kann sich zersetzen.

Wenn Biodiversität, Aushagerung und Artenvielfalt im Vordergrund stehen, kann die Abfuhr des Schnittguts sinnvoll sein. Das Bundesamt für Naturschutz betont in seinen Informationen zu Solarparks und Biodiversität, dass der Abtransport der Mahd zur Aushagerung der Flächen wichtig ist, insbesondere auf nicht mit Modulen überstellten Flächen. Auf nährstoffarmen Flächen kann sich regelmäßig eine höhere Pflanzenvielfalt entwickeln, wovon wiederum Insekten und Vögel profitieren.

Die stärkste Lösung ist eine zonierte Pflege: Mulchen in Bereichen mit Fokus auf Effizienz und Betriebssicherheit, Schnittgutabfuhr in ökologisch priorisierten Bereichen.

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Das AS-Motor Zonenmodell für Solarparks

Jeder Solarpark besteht aus unterschiedlichen Pflegezonen. Wer alle Bereiche gleich behandelt, verliert Effizienz. AS-Motor empfiehlt deshalb, die Fläche nach Einsatzbereichen zu betrachten.

Unter den Modulen

Hier zählen niedrige Bauhöhe, präzise Steuerung und kontrolliertes Mähen nahe an Pfosten, Kabeln und Unterkonstruktionen. Der AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC sind durch ihre Bauhöhe von 69 cm besonders geeignet. Der AS 990 Tahr RC kann mit einer Bauhöhe von 72 bis 80 cm je nach Anlagengeometrie ebenfalls unter Hindernissen arbeiten.

Zwischen den Modulreihen

In den Reihen geht es um saubere Bahnen, gleichmäßiges Mähergebnis und hohe Flächenleistung. Bei großen Anlagen unterstützt der AS 1000 Ovis EVO RC mit X-ACT TRACK die präzise Spurführung und reduziert Überlappungen.

Randbereiche und Zaunlinien

An Zaunlinien, Wegen und Randstreifen entsteht häufig dichter Wildwuchs. Diese Bereiche müssen für Kontrolle, Wartung und Sicherheit erreichbar bleiben. Hier sind robuste Mähsysteme gefragt, die hohes Gras und unregelmäßige Vegetation sicher verarbeiten.

Böschungen und schwieriges Gelände

Viele Solarparks liegen auf Konversionsflächen, Randlagen, Hangflächen oder unebenem Gelände. Ferngesteuerte Raupenmäher erhöhen die Arbeitssicherheit, weil der Bediener nicht direkt in der Gefahrenzone steht. Gleichzeitig bieten sie hohe Traktion und Stabilität.

Biodiversitäts- und Ausgleichsflächen

Diese Bereiche sollten nach ökologischen Pflegezielen bewirtschaftet werden. Hier stehen Teilflächenmahd, späte Mähzeitpunkte, Rückzugsräume und gegebenenfalls Schnittgutabfuhr im Vordergrund.

Schlegel oder Sichel: welche Mähtechnik passt zum Solarpark?

Für die Solarparkpflege eignen sich sowohl Schlegelmähwerke als auch Sichelmähwerke. Die Entscheidung hängt weniger vom Solarpark selbst ab, sondern vom Bewuchs, vom gewünschten Schnittbild und vom Pflegeziel.

Schlegelmähwerke wie beim AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC sind stark bei extensiver Pflege, hohem Gras, dichter Vegetation und unregelmäßigem Bewuchs. Sie zerkleinern das Material intensiv und eignen sich besonders für Flächen, die nur wenige Male pro Jahr gemäht werden.

Sichelmähwerke wie beim AS 990 Tahr RC sind leistungsstark, effizient und erzeugen ein gleichmäßiges Schnittbild. Sie eignen sich für Solarparks mit großen Flächen, breiteren Pflegezonen, Randbereichen, Böschungen und Vegetation, die zügig gemäht und breit abgelegt werden soll.

Für viele Solarparks sind beide Systeme geeignet. Entscheidend ist die Abstimmung auf Bewuchs, Pflegeintervall, Geländestruktur und gewünschtes Ergebnis.

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AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC: kompakt für enge Modulbereiche

Der AS 1000 Ovis RC und der AS 1000 Ovis EVO RC sind kompakte ferngesteuerte Schlegelmäher für schwer zugängliche Flächen, hohes Gras und anspruchsvolles Gelände. Mit einer Bauhöhe von 69 cm können der AS 1000 Ovis RC und der AS 1000 Ovis EVO RC je nach Modulaufbau besonders nah an niedrige Bereiche unter Solarpaneelen heranfahren.

Das Schlegelmähwerk ist ein Vorteil bei extensiven Pflegeintervallen, dichter Vegetation und unregelmäßigem Aufwuchs. Für Solarparks bedeutet das: hohe Schnittsicherheit bei Wildwuchs, weniger manuelle Nacharbeit und präzise Pflege in Bereichen, die für größere Maschinen schwierig sind.

Der AS 1000 Ovis EVO RC kann zusätzlich mit X-ACT TRACK eingesetzt werden. X-ACT TRACK unterstützt eine gleichmäßigere Spurführung auf großen, strukturierten Flächen und hilft, Überlappungen und ungemähte Streifen zu reduzieren.

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AS 990 Tahr RC: leistungsstark für Böschungen, Randzonen und Flächenleistung

Der AS 990 Tahr RC ist ein ferngesteuerter Sichelmäher mit Raupenantrieb für hohe Vegetation, steile Hänge und schwer zugängliche Flächen. Der AS 990 Tahr RC mäht vorwärts und rückwärts, ohne dass am Ende jeder Bahn zwingend gewendet werden muss. Das spart Zeit, reduziert Rangierbewegungen und schützt Boden und Grasnarbe.

Mit seinen Abmessungen von 152 x 131 x 72 bis 80 cm, einer Hangtauglichkeit bis 50°, einer Fernsteuerungsreichweite bis 300 m und einer maximalen Flächenleistung von 4.500 m²/h ist der AS 990 Tahr RC besonders stark in Randbereichen, Böschungen, Zaunlinien, Servicewegen und großen Pflegezonen.

Für Solarparks ist der AS 990 Tahr RC vor allem dann interessant, wenn hohe Flächenleistung, robuste Sicheltechnik und sicheres Arbeiten aus Distanz gefragt sind.

Vorteile von AS-Motor bei der Solarparkpflege

AS-Motor Maschinen verbinden kompakte Bauweise, robuste Mähtechnik und sichere Bedienung aus Distanz. Das ist entscheidend für Solarparks, weil die Pflegefläche komplexer ist als eine normale Wiese.

Die wichtigsten Vorteile:

  • niedrige Bauhöhe für das Mähen unter Solarpaneelen
  • ferngesteuerte Bedienung für mehr Sicherheit in Hanglagen und schwer zugänglichen Bereichen
  • Raupenantrieb für Traktion auf unebenem, nassem oder schwierigem Untergrund
  • leistungsstarke Mähwerke für hohes Gras, Wildwuchs und extensive Pflegeintervalle
  • weniger Nacharbeit an Modulreihen, Zaunlinien und Randbereichen
  • technische Unterstützung für biodiversitätsorientiertes Mähen durch die Insekten-Scheuchvorrichtung
  • hohe Flächenleistung für professionelle Dienstleister und Solarparkbetreiber
  • passende Mähtechnik für unterschiedliche Pflegeziele: Schlegeltechnik mit AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC, Sicheltechnik mit AS 990 Tahr RC

Häufige Fragen zur Solarparkpflege

Wie oft muss ein Solarpark gemäht werden?

Viele Solarparks werden zwei- bis dreimal pro Jahr gemäht. Der richtige Pflegeintervall hängt jedoch vom Standort ab: Nährstoffreiche Böden, schneller Gehölzaufwuchs oder hohe Vegetation können häufigere Pflegegänge erforderlich machen, während magere Flächen mit extensiver Pflege auskommen. Entscheidend ist ein Pflegeplan, der Betriebssicherheit, Modulzugänglichkeit und Biodiversität zusammenführt. Das Bundesamt für Naturschutz betont im Kontext von Solarparks und Biodiversität, dass nährstoffarme Flächen häufig eine höhere Pflanzenvielfalt entwickeln können und die Pflege deshalb standortgerecht geplant werden sollte.

Warum ist Grünpflege im Solarpark wichtig?

Grünpflege im Solarpark sichert den Zugang zu Modulen, Wechselrichtern, Kabeltrassen, Zaunlinien und Wartungswegen. Hoher Bewuchs kann die technische Infrastruktur schwer erreichbar machen und je nach Anlagenaufbau den unteren Bereich der Solarpaneele verschatten. Gleichzeitig ist Grünpflege ein relevanter Kostenfaktor in der Betriebsführung. Juwi beschreibt die Grünpflege im Solarpark deshalb als Bestandteil wirtschaftlicher Betriebsführung, mit direktem Bezug zu Wirtschaftlichkeit, Biodiversität und Betriebssicherheit.

Können Solarparks die Biodiversität fördern?

Ja, wenn sie standortgerecht geplant und extensiv gepflegt werden. Die bundesweite bne-Feldstudie Artenvielfalt im Solarpark untersuchte 2024 bundesweit 30 PV-Freiflächenanlagen und wertete acht Artengruppen systematisch aus. Die zentrale Erkenntnis: Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen können die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft erhöhen.

Welche Tiere und Pflanzen profitieren von Solarparks?

Extensiv gepflegte Solarparks können Lebensräume für Blühpflanzen, Wildbienen, Heuschrecken, Schmetterlinge, Vögel, Reptilien und Kleinsäuger schaffen. Die bne-Studie zur Artenvielfalt in modernen Solarparks zeigt, dass PV-Freiflächenanlagen als Habitat für unterschiedliche Artengruppen relevant sein können, wenn die Flächen nicht intensiv bewirtschaftet werden.

Sollte ein Solarpark komplett gemäht werden?

Nein. Eine Komplettmahd der gesamten Fläche in einem Arbeitsgang ist ökologisch schwach, weil Nahrung, Deckung und Rückzugsräume gleichzeitig verschwinden. Besser ist eine abschnittsweise Pflege mit rotierenden Altgrasstreifen und ungemähten Rückzugsbereichen. AS-Motor empfiehlt in den eigenen Leitlinien zur ökologisch orientierten Grünflächenpflege, je nach Zielsetzung 10 bis 20 Prozent einer Fläche ungemäht zu lassen und Mähflächen in Abschnitten zu pflegen.

Ist es besser, im Solarpark zu mulchen oder das Schnittgut abzufahren?

Beides kann richtig sein. Mulchen ist effizient und eignet sich für Betriebszonen, in denen schnelle Pflege, gute Befahrbarkeit und geringe Nacharbeit im Vordergrund stehen. Die Schnittgutabfuhr ist sinnvoll, wenn eine Fläche ausgehagert und die Pflanzenvielfalt gefördert werden soll. Das Bundesamt für Naturschutz beschreibt den Abtransport der Mahd zur Aushagerung als wichtigen Faktor, besonders auf nicht mit Modulen überstellten Flächen.

Welcher Mäher eignet sich für Solarparks?

Für Solarparks eignen sich kompakte, geländegängige und ferngesteuerte Mäher, die unter Solarpaneelen, zwischen Modulreihen, an Zaunlinien und auf Böschungen arbeiten können. AS-Motor setzt dafür auf ferngesteuerte Raupenmäher wie den AS 1000 Ovis RC, AS 1000 Ovis EVO RC und AS 990 Tahr RC.

Können AS-Motor Mäher unter Solarpaneelen mähen?

Je nach Aufbau der Photovoltaikanlage können AS-Motor Mäher teilweise direkt unter die untere Kante der Solarpaneele fahren und dort mähen. Der AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC messen 184 x 115 x 69 cm. Der AS 990 Tahr RC misst 152 x 131 x 72 bis 80 cm. Diese niedrige Bauhöhe ist ein operativer Vorteil, weil weniger Grasstreifen unter den Modulen stehen bleiben und weniger Nacharbeit mit Freischneider oder Handgerät entsteht.

Warum ist niedrige Bauhöhe bei Solarpark-Mähern so wichtig?

Die unteren Modulkanten vieler PV-Freiflächenanlagen begrenzen die Maschinenhöhe. Wenn ein Mäher nicht weit genug unter die Paneele kommt, bleiben Gras und Wildwuchs direkt an der Modulunterkante stehen. Das erhöht Nacharbeit, kann den unteren Bereich der Paneele verschatten und erschwert ein gleichmäßiges Pflegebild. Kompakte Maschinen wie Ovis RC, Ovis EVO RC und Tahr RC reduzieren genau dieses Problem, weil sie je nach Anlagengeometrie näher an die kritischen Bereiche heranfahren können.

Was ist besser für Solarparks: Schlegelmähwerk oder Sichelmähwerk?

Beide Systeme können im Solarpark sinnvoll sein. Schlegelmähwerke wie beim AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC sind stark bei hohem Gras, dichter Vegetation und extensiven Pflegeintervallen. Sichelmähwerke wie beim AS 990 Tahr RC arbeiten effizient, erzeugen ein gleichmäßiges Schnittbild und eignen sich für größere Pflegezonen, Randbereiche und Böschungen. Die richtige Wahl hängt weniger vom Solarpark als Kategorie ab, sondern von Bewuchs, Pflegeziel, Geländestruktur und gewünschtem Ergebnis.

Wie kann man Insekten beim Mähen im Solarpark besser schützen?

Insekten lassen sich beim Mähen nicht vollständig schützen, aber der Eingriff lässt sich reduzieren. Sinnvoll sind spätere Mähzeitpunkte, abschnittsweise Mahd, ungemähte Rückzugsstreifen, höhere Schnitthöhen und technische Hilfen wie eine Insekten-Scheuchvorrichtung Welche für die AS-Motor Geräte AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC auch verfügbar ist . AS-Motor verweist in seinen Leitlinien auf einen Feldversuch der Universität Hohenheim mit einem AS 63 Hochgrasmäher: Mit Insekten-Scheuchvorrichtung wurden fast dreimal so viele Insekten vor dem Mäher aufgescheucht wie ohne Scheuchvorrichtung.

Warum sind ferngesteuerte Mäher im Solarpark sicherer?

Ferngesteuerte Mäher halten den Bediener aus dem direkten Gefahrenbereich heraus. Das ist besonders relevant an Böschungen, auf unebenem Untergrund, an Zaunlinien, bei nasser Vegetation oder in schwer zugänglichen Modulbereichen. Beim AS 990 Tahr RC nennt AS-Motor eine professionelle Fernsteuerung mit LCD-Display für Messerstatus, Schnitthöhe, Neigung und Batteriestand sowie eine Reichweite bis 300 m.

Was bringt X-ACT TRACK bei der Solarparkpflege?

X-ACT TRACK unterstützt präzise Spurführung bei wiederkehrenden Mähbahnen. Das ist für große Solarparks relevant, weil lange Modulreihen hohe Konzentration erfordern und ungenaue Bahnen zu Überlappung oder ungemähten Streifen führen. Aus Bedienerperspektive verschiebt sich die Arbeit stärker von permanentem Steuern hin zu Überwachen, was die gleichbleibende Arbeitsqualität über längere Einsatzzeiten unterstützt.

Wie bleibt ein Solarpark ökologisch wertvoll und wirtschaftlich pflegbar?

Der beste Ansatz ist eine zonierte Pflege. Technische Betriebsbereiche wie Wartungswege, Wechselrichterzonen, Zaunlinien und Modulunterkanten werden funktional gepflegt. Biodiversitätsflächen werden extensiver bewirtschaftet, mit Teilflächenmahd, Rückzugsstreifen und angepassten Mähzeitpunkten. Fraunhofer ISE untersucht unter dem Begriff Biodiversitäts-Photovoltaik, wie Biodiversität auf PV-Flächen erhöht werden kann, ohne Verluste beim Stromertrag hervorzurufen.

Was ist der wichtigste Fehler bei der Solarparkpflege?

Der größte Fehler ist eine Einheitsstrategie für die gesamte Fläche. Ein Solarpark besteht aus unterschiedlichen Zonen: unter den Modulen, zwischen den Reihen, an Zaunlinien, auf Böschungen, an Servicewegen und auf ökologischen Ausgleichsflächen. Jede Zone hat andere Anforderungen. Wer alles gleich tief und gleichzeitig mäht, verliert ökologische Qualität. Wer zu wenig pflegt, riskiert Verbuschung, Verschattung und erschwerte Wartung. Die Lösung ist ein Pflegekonzept mit passenden Maschinen, definierten Pflegeintervallen und klarer Zonierung.

Fazit: Solarparks effizient und ökologisch mähen

Solarparkpflege ist ein Zusammenspiel aus Betriebsführung, Flächenleistung, Arbeitssicherheit und Ökologie. Wer nur kurz mäht, verschenkt Biodiversität. Wer zu wenig pflegt, riskiert Verschattung, Verbuschung und erschwerte Wartung. Der professionelle Ansatz liegt dazwischen: extensive Pflege mit der passenden Technik.

AS-Motor bietet dafür spezialisierte Lösungen. Der AS 1000 Ovis RC und AS 1000 Ovis EVO RC arbeiten kompakt und präzise in engen Modulbereichen. Der AS 990 Tahr RC bringt hohe Flächenleistung auf Böschungen, Randzonen und schwierige Vegetation. X-ACT TRACK unterstützt effiziente Spurführung in großen Anlagen. Die Insekten-Scheuchvorrichtung ergänzt das System um einen wichtigen Baustein für ökologisches Mähen.

So wird aus Solarparkpflege ein planbarer Prozess: weniger Nacharbeit, bessere Zugänglichkeit, höhere Betriebssicherheit und mehr Raum für Biodiversität.

Einsätze

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Profi

Im Gegensatz zum privaten Anwender hat der Profi-Anwender seine Geräte während der Mähsaison oftmals 5 Tage die Woche und acht Stunden am Tag im Einsatz. Hier sind Qualität, Langlebigkeit und ein gutes Arbeitsergebnis gefordert. Gute Transporteigenschaften wie zum Beispiel niedriges Gewicht, Zurrpunkte und kompakte Transportmaße spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Alles zusammen macht die Geräte von AS-Motor auch aus wirtschaftlicher Sicht unschlagbar.

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Hohes Wiesengras

Extensiv genutzte Wiesen wie Streuobstflächen, Ausgleichsflächen oder Straßenbegleitgrün werden bewusst nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht. Der Aufwuchs erreicht dabei Höhen von 60 bis über 100 cm und bildet dichte, strukturreiche Bestände.

Diese Pflegeform dient der Offenhaltung der Fläche und der Verdrängung von Gehölzen, nicht der Rasenpflege. Erforderlich sind Maschinen mit hohem Durchsatz, gleichmäßiger Schnittleistung und kontrollierter Ablage des Schnittguts. Nur so lassen sich große Biomassemengen effizient bewältigen, ohne die Fläche zu überlasten oder Boden und Vegetation zu schädigen.

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Unebenes Gelände

Unebenheiten im Gelände gehören vor allem bei der Pflege von hohem Gras und bei Mähintervallen von lediglich 1-2 Mal im Jahr immer mit dazu. Unebenheiten können Löcher von Wühlmäusen, Ameisen- und Maulwurfshügel aber auch Wasserrinnen und Furchen sein. Durch hohe Bodenfreiheit, Allrad und Differenzialsperre sowie entsprechende Stollenbereifung sind viele Geräte von AS-Motor genau für diese Anforderung ausgelegt.

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Hanglage

Hanglagen können natürlicher oder auch künstlicher Natur sein. Bei der Einschätzung von Hanglagen werden Grad- und Prozentangaben verwendet, dabei entsprechen 20° in etwa 36% Steigung und 45° entsprechen 100% Steigung. Für diese speziellen Anforderungen wird bei AS-Motor-Geräten vor allem auf hohe Bodenfreiheit, steilen Rampenwinkel, niedriges Gesamtgewicht, optimale Gewichtsverteilung sowie niedrigen Schwerpunkt geachtet.

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Ferngesteuert

Ferngesteuerte Geräte ermöglichen eine deutliche Erweiterung des Einsatzspektrums zum Beispiel in extremen Hanglagen. Durch ferngesteuerte Geräte wird nicht nur die Schlagkraft erhöht, sondern auch ein hohes Maß an Sicherheit und Gesundheitsschutz realisiert. Auch bei erhöhtem Gefährdungspotential wie beispielsweise durch Staub, Wespen oder Zecken sind die nötigen Mäharbeiten aus sicherer Entfernung möglich.

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Ökologisches Mähen & Extensive Flächenpflege

Ökologisches Mähen und extensive Flächenpflege setzen auf reduzierte, gezielte Eingriffe statt flächendeckender Mahd. Schnitthöhen, Zeitpunkte und Pflegeintervalle orientieren sich an Vegetationsentwicklung und Standortbedingungen, nicht an maximaler Flächenleistung.

Teilflächen werden rotierend gemäht, andere bewusst stehen gelassen. So entstehen unterschiedliche Wuchshöhen, Rückzugsräume und stabile Strukturen auf extensiven Wiesen, Ausgleichsflächen, kommunalen Grünflächen und in der Landschaftspflege. Technik dient der Steuerung, nicht der Intensivierung.