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Expert Case Study: AS 990 Tahr RC – Mähen ohne Wenden

Wenn Effizienz zur Sicherheit wird

Steile Dämme, lange Böschungen, schwieriges Gelände – hier entscheidet nicht allein die Motorleistung, sondern wie intelligent sie genutzt wird. Der AS 990 Tahr RC steht genau für dieses Prinzip: maximale Flächenleistung bei minimalem Risiko.

Sein Konzept – beidseitiges Mähen ohne Wenden – spart nicht nur Zeit, sondern verändert grundlegend, wie Profis über sichere Steilhangpflege denken.

Dieser Expertenbericht richtet sich an Kommunen, Dienstleister und Infrastrukturbetreiber, die lange, steile Böschungen effizient, bodenschonend und arbeitssicher pflegen müssen.

Roman Mühleck, Product Marketing Manager bei AS-Motor:

„Der Tahr RC ist kein gewöhnlicher Mäher. Er wurde entwickelt, um ein echtes Problem zu lösen – nämlich die Zeit und das Risiko, die beim Wenden auf Hangflächen entstehen.“

Mähen in beide Richtungen – die Technik dahinter

Klassische ferngesteuerte Mäher müssen nach jeder Bahn wenden. Gerade in extremen Hanglagen ist genau dieser Moment kritisch – Rutschgefahr, Zeitverlust und erhöhter Verschleiß sind die Folge. Der AS 990 Tahr RC löst dieses Problem mit einem symmetrischen Sichelmähwerk, das vorwärts wie rückwärts denselben präzisen Schnitt liefert.

Was technisch simpel klingt, hat in der Praxis massive Auswirkungen auf Sicherheit, Bodenschonung und Flächenleistung.

Der Bediener spart bei langen, linearen Flächen bis zu 30 % Arbeitszeit, vermeidet gefährliche Wendemanöver und reduziert die Belastung für Mensch und Maschine.

Roman Mühleck: „Wenn ein Hang 200 Meter lang ist, warum sollte man ständig drehen müssen? Der Tahr fährt, mäht – und bleibt stabil.“

Hangtauglichkeit, die Vertrauen schafft

Der Tahr RC ist für Steigungen bis 50° ausgelegt – ein Wert, der weit über dem liegt, was klassische Ride-on-Mäher leisten können. Entscheidend dafür sind:

  • Crawler-Fahrwerk mit Super-Grip-Ketten: sorgt für Haftung und Traktion selbst bei nassem Untergrund.
  • Tiefer Schwerpunkt: für Stabilität auch auf weichem oder unebenem Boden.
  • Niedriger Bodendruck (0,13 kg/m²): schont den Bewuchs und verhindert Bodenschäden, gerade in Feuchtzonen oder Dämmen.

„Viele unterschätzen, was Gewicht auf nassem Boden anrichtet“, so Mühleck. „Unsere Maschine wiegt bewusst weniger als vergleichbare Raupenmäher – dadurch bleibt sie kontrollierbar und bodenschonend.“

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Produktivität, die sich messen lässt

Mit einer Flächenleistung von bis zu 4.500 m²/h zählt der Tahr RC zu den effizientesten RC-Mähern seiner Klasse. Er arbeitet konstant, gleichmäßig und ohne Zeitverluste durch Wendemanöver oder Stillstände.

Gerade bei großflächigen Projekten wie Solarparks, Deichen oder Bahntrassen summiert sich diese Effizienz zu messbaren Einsparungen.

Für Kommunen und Dienstleister bedeutet das: kürzere Einsatzzeiten pro Fläche, geringere Personalbindung und eine deutlich schnellere Amortisation der Maschine.

Roman Mühleck: „Im Alltag heißt das: Ein Bediener schafft mit dem Tahr RC dieselbe Fläche, für die früher zwei Personen mit zwei Maschinen nötig waren – und das ohne Sicherheitsrisiko.“

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Robust gebaut, einfach gewartet

Wie alle RC-Mäher von AS-Motor wurde auch der Tahr so konstruiert, dass Wartung kein Spezialwissen erfordert.

Die klappbare Motorabdeckung erlaubt direkten Zugang zu allen Servicepunkten.

Minimaler Elektronikanteil, robuste Hydraulik und mechanische Komponenten garantieren Zuverlässigkeit auch bei Dauerbelastung.

Der Tahr RC wurde in Bühlertann auf Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung im Steilhangmähen entwickelt – eine Kombination aus Innovation und Tradition.

„Wir bauen keine Experimente, sondern Lösungen,“ fasst Mühleck zusammen. „Der Tahr ist ein Beispiel dafür, wie viel Praxiswissen in jedem Detail steckt.“

Kompakt gedacht – effizient im Transport

Leistung allein reicht im kommunalen Alltag nicht aus. Entscheidend ist, wie schnell und unkompliziert eine Maschine zum Einsatzort kommt. Der AS 990 Tahr RC wurde deshalb bewusst kompakt konstruiert.

Seine niedrige Bauhöhe, die geschlossene Bauform und das ausgewogene Gewicht ermöglichen den Transport in gängigen Transportern oder auf kompakten Anhängern – ohne Sonderlösungen, ohne zusätzliche Logistik. Das spart Zeit, reduziert Kosten und macht den Tahr RC besonders attraktiv für Bauhöfe und Dienstleister mit wechselnden Einsatzorten.

Auch im Einsatz selbst zeigt sich der geringe Footprint: wenig Platzbedarf, niedriger Bodendruck und kontrollierte Bewegungen selbst in engen Bereichen wie Brückenköpfen, Unterführungen oder Windkraftanlagen. Der Bediener bleibt außerhalb der Gefahrenzone, die Maschine arbeitet dort, wo Raum begrenzt und Sicherheit entscheidend ist.

Kurz gesagt: Der Tahr RC ist nicht nur für den Hang gebaut, sondern für den gesamten Einsatzprozess – von der Anfahrt bis zur letzten Bahn.

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Einsatzbeispiel: Brückenköpfe, Unterführungen & Infrastrukturpflege

Brückenköpfe, Unterführungen und Übergangsbereiche entlang von Straßen und Wegen zählen zu den anspruchsvollsten Einsatzorten in der kommunalen Grünpflege. Enge Platzverhältnisse, wechselnde Neigungen, harte Kanten, Betonbauwerke und häufig feuchter Untergrund treffen hier auf hohe Sicherheitsanforderungen und laufenden Verkehr.

Genau für diese Situationen wurde der AS 990 Tahr RC entwickelt.

Dank seines kompakten Kettenfahrwerks und der Fähigkeit, vorwärts und rückwärts zu mähen, kann der Tahr RC lineare Böschungen an Brücken, Rampen und Unterführungen vollständig bearbeiten, ohne riskante Wendemanöver in Nähe von Bauwerken oder Absturzkanten. Der Bediener bleibt dabei stets auf sicherem Abstand oberhalb oder seitlich der Fläche.

Besonders an Brückenköpfen zeigt sich der Vorteil des Systems:

  • Kein Wenden auf engem Raum, kein Abrutschen an Kanten
  • Konstante Spurführung entlang von Beton, Leitplanken und Geländern
  • Geringer Bodendruck schützt Böschungen vor Auswaschung und Erosionsschäden
  • Fernsteuerung hält den Bediener fern von Verkehr, Höhe und unübersichtlichen Zonen

Roman Mühleck bringt es auf den Punkt: „Gerade an Brückenköpfen oder Unterführungen ist das Wenden der gefährlichste Moment. Der Tahr RC eliminiert genau diesen Risikofaktor.“

Auch unter Bauwerken und an schwer einsehbaren Übergängen spielt der Tahr RC seine Stärken aus. Die Kombination aus niedriger Bauhöhe, hoher Hangtauglichkeit bis 50° und kontrollierter RC-Steuerung erlaubt sauberes Arbeiten dort, wo klassische Maschinen an ihre Grenzen stoßen oder gar nicht eingesetzt werden dürfen.

Für Kommunen und Infrastrukturbetriebe bedeutet das:

mehr Sicherheit, weniger Absperrungen, kürzere Einsatzzeiten und dauerhaft gepflegte Bauwerke.

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Fazit: Effizienz wird erst dann wertvoll, wenn sie sicher ist

Der AS 990 Tahr RC ist kein Showpiece und kein technisches Experiment, sondern ein präzises Arbeitswerkzeug für Profis, die täglich unter realen Bedingungen rechnen müssen – mit Zeit, Risiko, Personal und Bodenbeschaffenheit. Sein Konzept folgt einer klaren Logik: Wo Wenden gefährlich, zeitaufwendig oder bodenschädigend ist, muss es entfallen. Durch das beidseitige Mähen ohne Wendemanöver reduziert der Tahr RC nicht nur Arbeitszeit, sondern eliminiert einen der kritischsten Momente im Steilhangbetrieb. Das Ergebnis ist eine messbare Steigerung der Flächenleistung bei gleichzeitig höherer Arbeitssicherheit und geringerer Belastung für Mensch, Maschine und Untergrund.

Im AS-Motor RC-Portfolio steht der Tahr RC damit für lineare Effizienz auf langen Steilhängen – an Dämmen, Brückenköpfen, Unterführungen und infrastrukturell sensiblen Bereichen, in denen Bodenruhe, Präzision und Sicherheit entscheidend sind. Auch im Kontext nachhaltiger Grün- und Infrastrukturpflege überzeugt das Konzept: geringer Bodendruck schont Vegetation und Wurzelwerk, vermeidet Erosion und reduziert Nacharbeiten. Weniger Eingriffe, weniger Schäden, längere Standzeiten – ökonomisch wie ökologisch sinnvoll.

Roman Mühleck fasst es treffend zusammen: „Nicht jeder braucht Automation. Aber wer effizient arbeiten will, braucht Lösungen, die Sicherheit und Produktivität konsequent verbinden.“

Der AS 990 Tahr RC ist genau eine solche Lösung – für Profis, die nicht nur mähen, sondern Verantwortung tragen.

Erleben Sie Mähen ohne Wenden – live im Einsatz

Sehen Sie selbst, wie der AS 990 Tahr RC Zeit spart, Risiken reduziert und Effizienz am Steilhang neu definiert. Ob Damm, Böschung oder infrastrukturell sensibler Bereich – erleben Sie den Unterschied dort, wo er zählt: in der Praxis.

Vereinbaren Sie eine Live-Vorführung bei einem Fachhändler in Ihrer Nähe oder entdecken Sie das gesamte AS-Motor RC-Portfolio.

Sicherheit hat Vorrang – Wie ferngesteuerte Mäher Menschen aus der Gefahrenzone holen

Mit Abstand am besten Arbeiten

Steilhänge, Straßenböschungen, brennende Sonne und dichte Vegetation: Wer im kommunalen Grünbereich arbeitet, bewegt sich täglich an der Grenze zwischen Routine und Risiko. Früher standen Mitarbeitende mit Freischneidern in Hanglagen, eingehüllt von Lärm, Staub, Pollen und Abgasen – ein Knochenjob mit erhöhtem Unfallrisiko. Heute verändert ferngesteuerte Mähtechnik diese Realität grundlegend.

Roman Mühleck, Product Marketing Manager bei AS-Motor, bringt es auf den Punkt: „Ferngesteuerte Mäher machen Mäharbeiten einfacher und sicherer. Sie schützen Menschen vor Gefahren, die früher schlicht Teil der Tätigkeit waren.“

Der große Unterschied: Abstand statt Risiko

Mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern halten AS-Motor RC-Mäher den Bediener konsequent aus dem Gefahrenbereich heraus. Das Risiko von Rutsch- oder Kippunfällen sinkt erheblich. Der Anwender steht im Schatten statt in der prallen Sonne, atmet saubere Luft statt Abgase, bleibt frei von Lärm, Pollen und Insektenstichen. Keine Vibrationen, keine unnatürlichen Haltungen, kein Kontakt zu Dornen oder Brennnesseln – ein Sicherheitskonzept, das direkt beim Menschen ansetzt.

Roman Mühleck erklärt:

„Seit der Erfindung des Freischneiders in den 1970er-Jahren galt dieser als Standard für steile oder unzugängliche Flächen. Aber die Belastung für den Körper war enorm. Erst die RC-Technik ermöglicht echtes, sicheres Arbeiten in solchen Lagen.“

Praxisbeispiel: Bauhof Wört – Sicherheit als Investition

Ein eindrückliches Beispiel liefert der Bauhof Wört im Ostalbkreis. Leiter Manfred Hopfensitz erinnert sich an frühere Einsätze mit Freischneidern und handgeführten Mähern: heiße Sommertage, Steilhänge, Hornissen, Staub und Gefahr. Heute arbeitet das Team mit einem AS 940 Sherpa 4WD RC– und der Unterschied ist greifbar.

Die Gemeinde entschied sich bewusst für eine Investition in Mitarbeiterschutz statt in reine Flächenleistung. Heute profitieren die vier Bauhofmitarbeiter von erhöhter Motivation, weniger Belastung und geringeren Ausfallzeiten. Arbeitsschutz wurde zum Wirtschaftsfaktor.

„In steilen Hanglagen ist man mit der Fernsteuerung aus dem Risikobereich raus. Der Mäher war für uns vor allem eine Entscheidung für die Sicherheit“

– Herr Manfred Hopfensitz (Leiter des Bauhofs der Gemeinde Wört) weiterlesen

Sicherer mähen – mit Fernsteuerung

Bei AS-Motor Mäher bieten Sicherheit durch Abstand und präzise Kontrolle. Jedes RC-Modell ist mit spezifischen Sicherheitselementen ausgestattet.

  • AS 940 Sherpa 4WD RC – Der weltweit erste Hybrid aus Aufsitz- und RC-Mäher. Ideal für welliges Gelände, Hänge und Flächen. Der Sherpa RC kombiniert Allradantrieb, Kreuzmesser-System und Surfdeck-Technologie mit einem ergonomischen Fahrersitz und intuitiver Fernsteuerung. Dank seiner Hangtauglichkeit bis 33°, klappbarem Bügel, Differentialsperre und geschlossener Mulchhaube bietet er maximale Sicherheit, auch in unwegsamem oder feuchtem Terrain.
  • AS 1000 Ovis RC – Der Schlegelprofi mit Raupenantrieb. Robust, einfach zu bedienen und für extreme Hänge bis 55° ausgelegt. Ideal für Lärmschutzwälle, Bahndämme und Solarparks.
  • AS 990 Tahr RC – Das Produktivitätswunder unter den RC-Mähern. Der Sichelmäher mit Kettenantrieb kann vorwärts und rückwärts mähen, spart Wendemanöver und steigert die Flächenleistung in Hanglagen bis zu 56° enorm.

Sicherer Steil mähen - entwickelt, getestet und gebaut in Deutschland.

Sicherheit trifft Effizienz

RC-Mäher wie der AS 1000 Ovis RC oder der AS 990 Tahr RC mähen Steilhänge bis zu 56° und arbeiten dabei präzise, sauber und bei richtigem Einsatz auch ökologisch sinnvoll. Neben der Sicherheit erhöhen sie die Flächenleistung im Vergleich zu handgeführten Geräten um das Sechs- bis Sechzehnfache.

Die Bediener stehen nicht mehr im Zentrum der Gefahr, sondern steuern sicher und präzise aus der Distanz. Das entlastet nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch Kommunen und Dienstleister, die mit sinkenden Krankheits- und Unfallquoten und höherer Mitarbeitermotivation rechnen können.

„Seit der Erfindung des Freischneiders in den 1970er-Jahren galt dieser als Standard für steile oder unzugängliche Flächen. Aber die Belastung für den Körper war enorm. Erst die RC-Technik ermöglicht echtes, sicheres Arbeiten in solchen Lagen.“

Gesundheit als Unternehmenswert

Lärm, Vibrationen, Staub und Abgase sind nach EU-Arbeitsschutzrichtlinien als Gesundheitsrisiken eingestuft. AS-Motor RC-Mäher reduzieren diese Belastungen auf ein Minimum und schaffen eine gesunde Arbeitsumgebung. Die Möglichkeit einen Mäher fernzusteuern bedeutet: weniger physische Anstrengung, höheres Wohlbefinden und geringere Gefährdung. Das ist kein Luxus – es ist gelebte Verantwortung den Mitarbeitenden gegenüber.

Roman Mühleck fasst zusammen:

„Manuelle Arbeit in Risikozonen ist heute nicht mehr vertretbar. Technik muss und kann den Menschen schützen.“

Fazit

Ferngesteuerte Mäher stehen für eine neue Generation professioneller Sicherheitstechnik. Sie kombinieren Produktivität mit Arbeitsschutz, Komfort mit Kontrolle. Kommunen und Dienstleister, die in RC-Technologie investieren, investieren nicht nur in Leistung, sondern in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter – und damit in Zukunftsfähigkeit.

Zudem leisten AS-Motor RC-Mäher einen Beitrag zur nachhaltigen, extensiven Grünpflege: weniger Bodenverdichtung, stabile Hangflächen und eine naturnahe Mahd, die Biodiversität fördert.

Jetzt sicher durchstarten

Schützen Sie Ihre Mitarbeitenden – und steigern Sie gleichzeitig die Effizienz Ihrer Arbeit. AS-Motor bietet ferngesteuerte Mäher für jedes Einsatzszenario: vom vielseitigen AS 940 Sherpa 4WD RC bis zum robusten AS 1000 Ovis RC.

Erleben Sie Sicherheit, Leistung und Nachhaltigkeit in einem System.

Expert Guide: Wann welches AS-Motor RC-Modell die beste Wahl ist

Vier RC-Mäher. Vier Spezialisten. Eine klare Aufgabe.

Wer professionell in Hanglagen, Böschungen oder unwegsamem Gelände arbeitet, weiß: kein Gelände ist gleich. Darum bietet AS-Motor vier ferngesteuerte Hochgrasmäher, die genau auf unterschiedliche Anforderungen abgestimmt sind – vom Allrounder bis zum Spezialisten für extreme Steigungen.

Die Modelle unterscheiden sich vor allem durch Antrieb, Mähwerk, Gewicht und Hangtauglichkeit:

„Es gibt nicht den perfekten RC-Mäher für alles – aber es gibt für jede Aufgabe einen richtigen,“ erklärt Roman Mühleck, Product Marketing Manager bei AS-Motor.

AS 940 Sherpa 4WD RC – Das Multitalent für gemischtes Terrain

Der AS 940 Sherpa 4WD RC ist das vielseitigste Modell der AS-Motor RC-Familie. Als einziger ferngesteuerter Aufsitzmäher vereint er Bedienkomfort mit hoher Arbeitssicherheit. Auf flachen Flächen wird er manuell gefahren, in steilem Gelände bequem ferngesteuert.

Mit max. 33° Hangtauglichkeit, permanentem Allradantrieb und einem surfenden Sichelmähwerk mit Kreuzmesser-System erzielt der Sherpa ein sauberes, gleichmäßiges Schnittbild – auch bei dichtem Bewuchs oder feuchtem Boden.

„Beim Sherpa RC steht die Vielseitigkeit im Vordergrund. Wenn der Fahrer draufsitzt, erzielt er höchste Flächenleistung. Wird das Gelände problematisch, so entkommt man dem Gefahrenbereich, indem man aus der Distanz fernsteuert“, so Mühleck.

Ideal für: Kommunen mit wechselnden Geländeformen, Straßenränder, Lärmschutzwälle, kombinierte Flächen

AS 1000 Ovis RC – Einfach steil mähen

Der AS 1000 Ovis RC wurde für extreme Hanglagen entwickelt. Sein Leitsatz lautet „Simply Steep Mowing“ – einfach, mechanisch, zuverlässig. Mit einem Gewicht von nur 419 kg und einer Bauhöhe von 69 cm meistert er Steigungen bis 55° und schont die Grasnarbe.

Das Schlegelmähwerk mit 100 cm Arbeitsbreite sorgt für gleichmäßige Mulchergebnisse, auch in dichter Vegetation. Der tiefe Schwerpunkt und die kompakte Bauweise machen ihn wendig und sicher, selbst in engen oder unwegsamen Bereichen.

„Beim Ovis geht es um absolute mechanische Zuverlässigkeit,“ erklärt Mühleck. „Einfache Elektronik, kein Schnickschnack – dafür Traktion, Balance und lange Lebensdauer.“

Ideal für: Steilhänge, Dämme, Rückhaltebecken, Flächen unter Solaranlagen

AS 1000 Ovis EVO RC – Komfortabler ferngesteuert mähen

Der AS 1000 Ovis EVO RC baut auf der Ovis-Plattform auf, erweitert sie aber um elektrische Bedienfunktionen und das optionale X-ACT Track-Lenksystem für automatische Spurführung.

Mit elektrischer Schnitthöhenverstellung, ferngesteuerter Messer-Kupplung und einer agilen Steuerung steigert der EVO die Effizienz bei wiederkehrenden Mähbahnen erheblich.

„Der EVO bleibt ein Ovis – aber mit dem RTK-Mähassistenten wird er smarter,“ so Mühleck. „Das X-ACT Track Spurführungs-System arbeitet zentimetergenau per RTK-GPS Signal. Das erhöht die Flächenleistung, spart Zeit, vermeidet Überlappungen und ist weniger ermüdend für den Fahrer.“

Ideal für: Dämme, große Hangflächen, Flächen mit hohem Präzisionsanspruch

AS 990 Tahr RC – Schneller mähen ohne zu wenden

Der AS 990 Tahr RC ist der neueste RC-Mäher von AS-Motor. Sein symmetrisches Sichelmähwerk ermöglicht bi-direktionales Mähen – vorwärts und rückwärts, ohne Wendemanöver. Das reduziert Fahrzeit und Kraftstoffverbrauch und erhöht die Flächenleistung um bis zu 30 Prozent.

Mit bis zu 56° Hangtauglichkeit, Crawler-Antrieb mit Super-Grip-Ketten und nur 0,13 kg/cm² Bodendruck arbeitet der Tahr sicher, selbst auf lockerem oder feuchtem Untergrund.

„Der Tahr ist unsere Produktivitätsmaschine,“ erklärt Mühleck. „Er spart Wendemanöver, schont das Gelände und liefert beeindruckende Mähleistungen entlang von großen Böschungen.“

Ideal für: Deiche, Dämme, Bahntrassen, lange lineare Böschungen, Brückenköpfe

Starke Argumente für AS-Motor RC-Mäher

Alle AS-Motor RC-Modelle basieren auf denselben Grundprinzipien: Sicherheit, Effizienz, Bedienerfreundlichkeit und Langlebigkeit.

  • Sicheres Arbeiten: Fernsteuerung mit bis zu 300 m Reichweite schützt den Bediener.
  • Hohe Flächenleistung: Bis zu 5.500 m² pro Stunde – auch bei schwierigen Bedingungen.
  • Professionelles Schnittbild: Schlegelmähwerke und Sichelmähwerke für jede Vegetationsart.
  • Nachhaltigkeit & Service: Lange Lebensdauer, wartungsfreundliche Konstruktion, direkte uns zuverlässige Ersatzteilversorgung.
  • Made in Germany: Entwickelt und gefertigt in Bühlertann – seit 1959.

„Unsere RC-Mäher sind das Resultat aus Erfahrung, Praxis und Ingenieurwissen,“ so Mühleck. „Sie bringen Effizienz, Sicherheit und Kontrolle in Arbeiten, die früher mit hohem Risiko verbunden waren.“

Fazit: Der passende RC-Mäher für jede Aufgabe

Jedes RC-Modell von AS-Motor folgt demselben Ziel: maximale Sicherheit bei höchster Produktivität. Doch der Fokus variiert:

  • Der AS 940 Sherpa RC ist der Allrounder für gemäßigte Flächen mit Steillagen.
  • Der Ovis RC ist der Spezialist für extreme Hanglagen mit Gestrüpp.
  • Der Ovis EVO RC ist die komfortable Lösung für Hanglagen mit Gestrüpp.
  • Der Tahr RC ist die Effizienzmaschine für große Flächen mit extremer Steigung.

Roman Mühleck fasst zusammen: „RC-Mähen sind keine kurzfristiger Trend – sie sind die Zukunft professioneller Grünpflege. Wer Sicherheit und Effizienz ernst nimmt, kommt daran nicht vorbei.“

Jetzt den passenden RC-Mäher finden

AS-Motor RC-Mäher bringen Sicherheit, Präzision und Leistung auf jedem Gelände. Entdecken Sie das Modell, das perfekt zu Ihren Anforderungen passt – live beim Händler oder in der Praxisvorführung.

Wintervorbereitung für Ihren Rasen: Essentielle Tipps für Europäische Gartenbesitzer

„Ein Rasen, der für den Winter richtig vorbereitet ist, startet im Frühjahr kräftiger durch. Ein wenig Pflege jetzt macht den Unterschied für eine gesunde, grüne neue Saison.“

Roman Mühleck, AriensCo Experte für Rasenpflege

Der Winter steht vor der Tür, und es ist an der Zeit, Ihren Rasen für die kälteren Monate vorzubereiten. Nach einem langen Sommer, intensiver Sonneneinstrahlung und viel Fußverkehr kann das Gras stark beansprucht und anfällig für Schädlinge, Unkraut und Krankheiten sein. Die richtigen Schritte jetzt zu unternehmen, sorgt dafür, dass Ihr Rasen im Frühjahr kräftig und gesund zurückkommt.

Warum ist die Wintervorbereitung für den Rasen so wichtig?

Viele Gartenbesitzer fragen sich, warum die Wintervorbereitung des Rasens so entscheidend ist. Auch wenn das Gras im Winter ruht und oft von Schnee bedeckt ist, schützt eine gute Vorbereitung den Rasen vor extremen Temperaturen, Krankheiten und Belastungen, sodass es im Frühjahr mit voller Kraft zurückkehrt.

1. Wie reduziert man das Risiko von Schneeschimmel?

Schneeschimmel ist eine Pilzerkrankung, die Rasenflächen unter einer Schneedecke befallen kann. Er wird durch eine zu dicke Filzschicht gefördert – eine Schicht aus abgestorbenem Gras, die Feuchtigkeit speichert und das Wachstum von Pilzen begünstigt. Um das Risiko zu verringern:

Schritte:

  • Vertikutieren: Entfernen Sie überschüssigen Rasenfilz mit einem Vertikutierer oder Rechen. Während für kleinere Rasenflächen das manuelle Rechen ausreicht, ist für größere Flächen ein Vertikutierer ideal.
  • Belüften: Eine Bodenbelüftung durch Entfernen kleiner Erdpfropfen fördert die Durchlüftung und den Wasserabfluss. Das sorgt für eine optimale Nährstoffaufnahme und verhindert die Verdichtung des Bodens.

„Das Belüften des Rasens ist besonders im Herbst wichtig, um den Boden auf die Wintermonate vorzubereiten,“ erklärt Roman Mühleck, Rasenpflegeexperte bei AS-Motor.

2. Sollten Sie den pH-Wert des Bodens testen und anpassen?

Ja! Ein ausgewogener pH-Wert ist entscheidend für die Gesundheit des Rasens. In Europa variiert der pH-Wert je nach Region stark, und ein unausgeglichener Wert kann das Gras im Winter schwächen.

So passen Sie den pH-Wert an:

  • Verwenden Sie ein Bodentestkit, um den pH-Wert in verschiedenen Bereichen Ihres Gartens zu messen.
  • Für zu saure Böden kann eine kleine Menge Kalk helfen. Bei zu alkalischen Böden kann organisches Material wie Kompost oder Torf hinzugefügt werden.
3. Müssen Unkräuter im Herbst entfernt werden?

Ja, der Herbst ist die beste Zeit, um Unkraut zu bekämpfen. Wenn Unkräuter sich auf den Winter vorbereiten, leiten sie ihre Nährstoffe in die Wurzeln, was Herbizide effektiver macht.

Schritte zur Unkrautbekämpfung:

  • Verwenden Sie ein selektives Herbizid oder einen natürlichen Essig-Spray, um Unkraut gezielt zu bekämpfen.
  • Mähen Sie weiter regelmäßig, um das Unkrautwachstum zu kontrollieren. AS-Motor Mäher, wie z. B. die Hochgrasmäher, sind ideal, um auch größere Unkrautflächen zu bewältigen und Unkrautsamen zu entfernen.
4. Sollte man Laub harken oder mulchen?

Gefallenes Laub kann schön aussehen, aber es kann den Rasen ersticken, Licht blockieren und Feuchtigkeit festhalten, was Krankheiten fördert.

Optionen zur Laubentfernung:

  • Mulchen: Verwenden Sie Mulchmesser auf Ihrem AS-Motor Mäher, um die Blätter in kleine Stücke zu zerkleinern. Diese verrotten und versorgen den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen.
  • Sammeln: Für einen sauberen Rasen können Sie die Blätter auch einsammeln und entfernen. AS-Motor bietet robuste Geräte, die Blätter effizient aufnehmen und für Ordnung sorgen.
5. Welcher Dünger ist vor dem Winter ideal?

Die Düngung vor dem Winter stärkt den Rasen und bereitet ihn auf das Frühjahr vor. Es ist jedoch wichtig, den richtigen Dünger für die Grasart und die Bodenverhältnisse auszuwählen.

Dünge-Tipps:

  • Wenden Sie einen langsam freisetzenden Dünger im späten Herbst an.
  • Gräser wie Schwingel und Weidelgras reagieren am besten auf stickstoffreiche Dünger. Für organische Optionen eignen sich Knochenmehl oder Kompost.
6. Sollten Sie den Rasen im Winter möglichst wenig betreten?

Ja, im Ruhezustand ist das Gras empfindlicher. Hohe Belastung kann den Boden verdichten und die Rasenhalme beschädigen.

Tipps zur Schonung des Rasens:

  • Versuchen Sie, den Rasen im Winter so wenig wie möglich zu betreten, insbesondere bei Frost.
  • Halten Sie Wege mit einem AS-Motor Gerät, wie beispielsweise einem Schneefräser, schnee- und eisfrei, damit Sie nicht über den Rasen laufen müssen.
7. Sind abgestorbene Pflanzen und Mulch für Stauden wichtig?

Abgestorbene Pflanzenreste können Schädlinge und Krankheiten anziehen, daher ist es wichtig, sie zu entfernen. Das Mulchen von Stauden schützt sie hingegen vor der Winterkälte.

Vorbereitung für Einjährige und Stauden:

  • Ziehen Sie abgestorbene Einjährige mit Wurzeln aus, um Schädlingsbefall vorzubeugen.
  • Schneiden Sie ruhende Stauden zurück und bedecken Sie sie mit einer Mulchschicht, um die Wurzeln vor niedrigen Temperaturen zu schützen.
8. Sollten kahle Stellen im Herbst nachgesät werden?

Der Herbst ist eine der besten Zeiten für die Nachsaat von Gräsern der kühlen Jahreszeit. Das füllt dünne Stellen auf und sorgt im Frühjahr für einen dichten, grünen Rasen.

Nachsaat-Tipps:

  • Verteilen Sie Grassamen auf kahlen Stellen und harken Sie diese leicht ein.
  • Gießen Sie die Bereiche gründlich, um die Keimung zu unterstützen. Die robusten Hochgrasmäher von AS-Motor erleichtern diese Arbeit auf unterschiedlichsten Flächen.
9. Was tun mit Gartenmöbeln und -zubehör im Winter?

Gegenstände wie Möbel oder Spielzeug können kahle Stellen verursachen und den Boden verdichten. Die Entfernung dieser Gegenstände verringert den Schaden und fördert ein gesundes Nachwachsen.

Lagerungstipps:

  • Bringen Sie die Gegenstände ins Gartenhaus oder in die Garage, um den Rasen zu schonen.
  • Ist der Lagerplatz knapp, rotieren Sie die Gegenstände gelegentlich, um Schäden an einer bestimmten Stelle zu vermeiden.

Sorgen Sie mit AS-Motor für einen gesunden Rasen im Winter und Frühjahr

Die richtige Vorbereitung auf den Winter legt das Fundament für einen kräftigen, gesunden Rasen im Frühjahr. Mit den robusten Geräten von AS-Motor, die speziell für Hochgras und steiles Gelände entwickelt wurden, meistern Sie selbst anspruchsvolle Flächen. Entdecken Sie unsere leistungsstarken Modelle, die perfekt auf die Bedürfnisse europäischer Rasenbesitzer zugeschnitten sind.

Welches Gras wächst auf Ihrem Rasen? Der umfassende Leitfaden für Wiesenpflege

„Ein gesunder Rasen beginnt mit der richtigen Pflege, abgestimmt auf den Grastyp und die Umgebung. Mit AS-Motor Geräten lässt sich jede Herausforderung meistern – egal ob Steilhang oder dichtes Hochgras.“

Roman Mühleck, Rasen-Experte AriensCo

Kein Rasen gleicht dem anderen – und das Wissen um die genaue Grasart auf Ihrem Grundstück kann den entscheidenden Unterschied machen. Mit der richtigen Pflege, abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen der Gräser, bleibt Ihr Rasen das ganze Jahr über gesund und schön.

Grasarten können auf den ersten Blick ähnlich wirken, doch eine „Einheitslösung“ gibt es bei der Rasenpflege nicht – besonders in Europa, wo klimatische und bodenspezifische Unterschiede eine große Rolle spielen. In diesem Leitfaden stellen wir Ihnen die gängigsten europäischen Grasarten vor, geben Pflegetipps und zeigen, wie AS-Motor Geräte für anspruchsvolle Bedingungen Ihnen helfen, selbst auf schwierigem Gelände oder an steilen Hängen den Rasen optimal zu pflegen.

Warm- und Kaltzeitgräser: Welche Grasarten passen zu Ihrer Region?

Grasarten lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Warmzeitgräser, die in heißen, trockenen Klimazonen gedeihen und im Winter ruhen, sowie Kaltzeitgräser, die sich an kühlere Bedingungen anpassen und frostresistent sind. Je nach Grasart und Standort bedarf es einer spezifischen Pflege und den richtigen Maschinen.

elektrischer Hochgrasmäher mit Wechsel-Akku

Europäische Grasarten und ihre Pflege

Bermuda-Gras (Cynodon dactylon)

Verbreitung: Südliches Europa

Beschreibung: Dieses strapazierfähige Warm-Season Gras, oft als „das Rasenwunder der Wärme“ bezeichnet, ist äußerst widerstandsfähig gegen Trockenheit und Belastung. Dank seiner Selbstregeneration wird es häufig für Sportplätze und Gärten im Mittelmeerraum eingesetzt.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Etwa 2,5 cm Wasser pro Woche
  • Mähen: Auf eine Höhe von 2-5 cm kürzen. Ein Rasenmäher wie der AS 510 bietet Präzision und saubere Schnitte, ideal für dichten Wuchs.
  • Saisonale Pflege: Im Frühjahr auf 1-2 cm kürzen; vor der Winterruhe die Höhe leicht anheben.

Zoysia-Gras (Zoysia japonica)

Verbreitung: Südliches und Übergangsklima in Europa

Beschreibung: Ein pflegeleichtes Warm-Season Gras, das sich durch seine dichte Struktur und Resistenz gegen Unkraut auszeichnet. Zoysia behält seine grüne Farbe länger als andere Sorten und ist ideal für pflegeleichte Gärten in wärmeren Regionen.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Kommt mit weniger Wasser aus, benötigt aber rund 2,5 cm wöchentlich.
  • Mähen: Auf 3-4 cm kürzen, um die Dichte zu bewahren. Ein Modell wie der AS 531 ist für niedrigen Wuchs optimal.
  • Belüftung und Vertikutierung: Im Frühling belüften, um Nährstoffe besser zugänglich zu machen.

Hoher Schwingel (Festuca arundinacea)

Vorkommen: Weit verbreitet in ganz Europa, insbesondere in kühleren Klimazonen

Beschreibung: Der Hohe Schwingel ist äußerst anpassungsfähig und gedeiht in verschiedenen Klimazonen. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Dürre und seines tiefen Wurzelsystems, das bis zu einem Meter tief reicht, ist er einer der beliebtesten Cool-Season Gräser in Europa. Der Hohe Schwingel wächst in dichten Büscheln, was ihm eine üppige, kompakte Erscheinung verleiht und gleichzeitig wenig Pflegeaufwand erfordert.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Der Hohe Schwingel benötigt eine tiefe, aber seltene Bewässerung, ideal für Gebiete mit mittlerem bis geringem Niederschlag.
  • Mähen: Am besten auf eine Höhe von 5-7 cm kürzen, wobei darauf zu achten ist, dass nicht mehr als ein Drittel der Länge auf einmal entfernt wird. Der AS 531 von AS-Motor ist für die Pflege von dichtem, robustem Gras wie dem Hohen Schwingel optimal.
  • Nachsäen: Um ein gleichmäßiges, gesundes Erscheinungsbild zu fördern, empfiehlt sich eine Nachsaat im Frühjahr.

Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)

Vorkommen: Nördliches und westliches Europa

Beschreibung: Das Deutsche Weidelgras ist eine schnellwachsende Grasart, die oft in Saatmischungen verwendet wird, um Rasenflächen rasch zu begrünen. Aufgrund seiner flachen Wurzeln bevorzugt es kühlere Temperaturen und regelmäßige Bewässerung. Mit seinem dichten, grünen Erscheinungsbild ist das Deutsche Weidelgras besonders widerstandsfähig gegenüber Trittbelastung, allerdings empfindlich gegenüber Trockenheit.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Benötigt eine kontinuierliche Wasserzufuhr, etwa 2,5 cm pro Woche.
  • Mähen: Die Schnitthöhe sollte zwischen 4-6 cm liegen. Durch das schnelle Wachstum ist regelmäßiges Mähen entscheidend; die Hochgrasmäher von AS-Motor bieten eine hervorragende Kontrolle für häufiges Schneiden.
  • Bodenpflege: Eine Belüftung des Bodens und das Entfernen von Rasenfilz alle zwei Jahre fördert ein gesundes Wurzelwachstum und sorgt für einen vitalen Rasen.

Wiesenschwingel (Poa pratensis)

Vorkommen: Nordeuropa und Gebirgsregionen

Beschreibung: Wiesenschwingel ist für seine sattgrüne Farbe und dichte Wuchsform bekannt und zählt zu den beliebtesten Kaltjahreszeit-Gräsern. Er gedeiht besonders gut in gemäßigten Klimazonen und benötigt eine regelmäßige Bewässerung und Düngung, um auch in wärmeren Monaten seine kräftige Farbe zu behalten.

Pflege-Tipps:

  • Bewässerung: Benötigt etwa 2,5-5 cm Wasser pro Woche, um vital zu bleiben.
  • Mähen: Halten Sie die Schnitthöhe bei 6-8 cm und erhöhen Sie diese während der Sommerhitze auf 8-10 cm. AS-Motor-Hochgrasmäher sind ideal für präzise, gleichmäßige Schnitte, die ein gesundes Wachstum fördern.
  • Saisonale Pflege: Entfernen Sie alle zwei Jahre Rasenfilz, um eine optimale Wasser- und Nährstoffzufuhr zu gewährleisten und das Wurzelwachstum zu unterstützen.

Saisonale Tipps für die Rasenpflege in Europa

  • Frühling: Düngen, lüften und bei Kaltzeitgräsern nachsäen.
  • Sommer: Regelmäßige Bewässerung, besonders bei Kaltzeitgräsern.
  • Herbst: Eine letzte Düngergabe und höhere Schnitthöhen zur Wurzelstärkung.
  • Winter: Möglichst nicht betreten und Mäharbeiten reduzieren.

Mit AS-Motor das ganze Jahr den besten Rasen pflegen

Das Verständnis für Ihre Grasart ist der erste Schritt zu einem gesunden, schönen Rasen. Mit der richtigen Pflege und den optimalen Maschinen – wie dem AS 63 für private Gärten oder dem AS 940 für professionellen Einsatz – erzielen Sie stets bestmögliche Ergebnisse. Mehr Tipps zur Rasenpflege und die passenden Geräte finden Sie in unserem umfassenden AS-Motor Sortiment.

Wann muss mein Rasen im Herbst das letzte Mal zum Frisör?

Hans-Jürgen Negele, Head-Greenkeeper

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den letzten Rasenschnitt? Mähe ich das Gras besonders kurz oder lasse ich es etwas länger? Muss der letzte Schnitt vor oder nach dem ersten Frost erfolgen? Bei solchen Fragen sollte man am besten jemanden um Rat fragen, der richtig viel Ahnung von Rasen hat. Am besten einen echten, professionellen, Bundesliga und Golf Head-Greenkeeper.

Hans-Jürgen Negele hat satten, grünen Rasen zu seinem Leben gemacht. Er ist aktuell Head-Greenkeeper des Golfclubs zu Gut Ludwigsberg in Türkeim (Allgäu) und war in dieser Funktion zuvor auch schon für den FC Augsburg tätig. Auch heute noch berät er die Augsburger, wenn der Stadion-Rasen nicht so recht will.

Erste Anmerkung des Rasen-Profis: Der Frost hat nicht direkt etwas mit dem letzten Schnitt zu tun. Wohl aber die Bodentemperatur. Ab 8° Celsius Bodentemperatur wächst ein Rasen nicht mehr. In dieser Zeit des stoppenden Wachstums sollte der letzte Rasenschnitt erfolgen. Einige Zeit später kommt dann der erste Frost. Im Falle des Golfclubs zu Gut Ludwigsberg, im Allgäu, ist das in der Regel Mitte- bis Ende Oktober, in wärmeren Regionen, wie z.B. Freiburg im Breisgau, bis zu vier Wochen später.

Wenn es aber anders kommt? Wenn es wieder wärmer statt kälter wird? Ganz einfach. Dann kann ein weiterer Rasenschnitt erfolgen, ein sogenannter Reinigungsschnitt, am besten mit Fangkorb. Ab 8° Celsius Bodentemperatur ist dann wieder Schluss.

Welche Schnitthöhe ist für das Überwintern des Rasens ideal? Der gelernte Rasenprofi empfiehlt 5-7 cm Länge, er selbst setzt auf 5 cm. Ist der Rasen länger kann er unter einer Schneedecke „umfallen“ und bei direktem Bodenkontakt können sich Krankheiten und Schneeschimmel bilden. Ist der Rasen kürzer als 5 cm, kann er schlechter abtrocknen, was ebenfalls schädlich sein kann. Ist der Rasen im Frühjahr zu kurz, kann sich das Unkraut zu Beginn der Wachstumsphase schneller und stärker durchsetzen als der Rasen.

Ist Düngung am Ende der Wachstumsphase sinnvoll? Ja, ist die Antwort des Chef-Greenkeepers. Er empfiehlt hierzu Kalium betonte NPK-Dünger und eventuell etwas Eisendünger für eine sattere Farbe im Frühjahr. Die richtige Dosierung findet man auf der Verpackung des jeweiligen Düngers

Im Frühjahr beginnt dann das Ausbessern von kahlen Stellen durch Nach- oder Übersaat. Hier empfiehlt der Fachmann das Saatgut circa einen halben Zentimeter tief in den Boden einzuarbeiten oder zumindest mit feuchtem, gewaschenem Quarzsand abzudecken, um ein Austrocknen des Saatgutes zu verhindern. Ein bloßes Verstreuen des Saatgutes, frei nach dem Motto „viel hilft viel“ ist wenig erfolgversprechend, hierbei werden 90 Prozent der Saat nicht aufgehen.

Auf meine persönliche Frage hin, was ich an meiner Nord-West Seite gegen die starke Vermoosung meines eigenen Rasens tun könnte, hat er auch einen Tipp. Einen echten Schattenrasen gibt es leider nicht. Bei wenig Lichteinfall und erhöhter Nässe setzen sich Moose und Flechten immer stärker durch als der Rasen selbst. Etwas Abhilfe schaffen, neben Vertikutieren und Belüften, können Schatten-tolerante Rasensorten schaffen. Das Saatgut für seine Flächen bezieht H.J. Negele von ProSementis, einem Spezialisten für Rasen-Saatgut.

Letzte Frage für heute. Wie kann ich eigentlich ein echter Greenkeeper wie Hans-Jürgen Hegele werden? Gibt es Greenkeeper Schulen? Ja, die gibt es wirklich, erzählt mir der gelernte Profi für Rasenpflege. An den DEULAs Krefeld und Freising kann man den qualifizierten Abschluss „Fachagrarwirt/in Sportplatzpflege“ erlangen. Danach könne man viel Arbeiten und sich immer häufiger mit Dauerregen oder Trockenheit herumärgern. Einfacher sei der Job die letzten Jahre nicht geworden, aber einer muss ihn ja machen – so wie Hans-Jürgen Negele und sein Team.

Vielen Dank für das Interview.

Roman Mühleck, AriensCo GmbH, Produktmarketing

Der richtige Mäher für mein Gras – SUV oder Sportwagen?

Bei Autos gibt es Geländewagen und Sportwagen. Mit modernen SUV-Fahrzeugen ist man auch auf der Straße flott unterwegs, wohingegen ein Sportwagen im Gelände vollkommen unbrauchbar ist. Ähnlich verhält es sich auch, wenn man Rasenmäher mit Hochgras- oder Wiesenmähern vergleicht. Ein Vorteil bei einer speziellen Anwendung kann woanders zu einem erheblichen Nachteil werden. Gemeinsam mit unserem Experten Roman Mühleck vom Produktmanagement bei AS-Motor gehen wir heute der Frage nach, für welchen Einsatz man einen Hochgras- oder Wiesenmäher braucht oder ob ein Rasenmäher für das zu mähende Gras ausreicht.

Der Rasenmäher – Der saubere Schnitt zählt

Ein klassischer Rasenmäher soll Gras bis ca. 20 cm Länge abschneiden und restlos in einen Fangsack werfen können. Damit er diese Aufgabe sauber meistert, hat das direkt angetriebene Messer eine hohe Drehzahl und somit eine hohe Schnittgeschwindigkeit. Die Leerlauf-Drehzahl liegt bei circa 2800 bis 3000 Umdrehungen in der Minute. Schnelle Messer erzeugen eine saubere Schnittfläche am Grashalm, die sich wiederum weniger weiß verfärbt, weniger ausgefranzt ist und so ein ansprechendes Schnittbild erzeugt. Gleichzeitig müssen die Messer eines Rasenmähers einen starken Windstrom erzeugen, damit das Gras nach oben gesaugt, geschnitten und danach restlos in den Fangsack geschleudert wird. „Dieser Windstrom verbraucht übrigens den größten Teil der Motorleistung, mehr als das Mähen selbst. Gleichzeitig ist es auch dieser Windstrom, der das typische Brummen eines Rasenmähers ausmacht“, erklärt Roman Mühleck und fügt hinzu: „Dieser ganze Vorgang läuft in einem geschlossenen Mähdeck ab, ohne Frontöffnung für das Gras, sondern nur mit einer Öffnung für den Heckauswurf. Das ist das Geheimnis eines sauberen Rasen-Schnittes.“

Unser Experte: Roman Mühleck, Produktmanager bei AS-Motor.

Wenn die Kraft ausgeht

Wird das Gras jedoch höher als 20 cm, bekommt ein Rasenmäher Probleme damit fertig zu werden. Zunächst muss sich das gesamte Gras vor dem Mäher unter der Mähhaube durchzwängen. Den Widerstand spürt man, wenn ein Rasenmäher in hohem Gras stehen bleibt und man ihn mit Kraftaufwand vorwärts schieben muss. Nun gelangt das lange Gras endlich in die Mähhaube. Aber es ist jetzt um- und flachgedrückt. Zudem kommt richtig viel Material gleichzeitig in die Haube. Der Motor beginnt sich abzumühen und seine Drehzahl sinkt. Dadurch kann er schlechter saugen, schlechter schneiden und schlechter auswerfen. Das Ergebnis ist ein unsauberer Schnitt, stehende Stängel, unsauberes Sammeln und zuletzt eine verstopfte Mähhaube – der Motor geht aus! Ähnlich verhält es sich auch bei Mulch-Rasenmähern. „Ab diesem Moment kommen unsere Hochgrasmäher von AS-Motor ins Spiel“, weiß der Experte.

Beim klassischen Rasenmäher zählt vor allem ein sauberes Schnittbild, so wie man es mit dem AS 510 EProClip erzielt.

Grashöhen von bis zu 100 cm und Hanglagen sind für den AS 63 EAllmäher kein Problem.

Die Stärkeren: Wiesen- und Hochgrasmäher

Wiesen-, Hochgras- oder auch Allmäher genannt schaffen, je nach Modell, Grashöhen von 60 bis zu 150 cm. Ab einer gewissen Stärke werden sie auch Gestrüpp-Mäher genannt.

Der größte Unterschied zu einem Rasenmäher liegt zunächst einmal in der Motorstärke von mindestens 5 PS oder mehr. Das Mähdeck dieser Maschinen hat eine große Öffnung nach vorne und lässt langes Gras mit wenig Widerstand an die Messer gelangen, ohne es vollständig niederzudrücken. Die Stängel in Bodennähe können somit vom Messer immer noch im rechten Winkel abgemäht werden. Ergebnis: Alles Gras ist gemäht, wenige bis keine Stängel stehen mehr. Bei dichtem Gras käme aber auch hier der Motor bald an seine Leistungsgrenze. Wie hier Abhilfe geschaffen wird, erklärt uns der Fachmann: „Hier bedient man sich eines physikalischen Tricks, einer Motor-Messer-Untersetzung. Der Motor dreht mit einer Leerlaufdrehzahl von circa 3400 bis 3800 Umdrehungen pro Minute. Über einen Riemen wird die Drehzahl auf das Messer übertragen. Durch eine größere Riemenscheibe auf dem Messer als auf dem Motor wird die Drehzahl des Messers zwar verringert, aber das Drehmoment (die Kraft) am Messer erhöht. Nun kann der Motor dichtes und langes Gras schneiden, da sich seine Kraft vervielfacht hat.“ Gleichzeitig schützt diese Trennung von Messer und Motor durch einen Riemen den Motor vor Beschädigungen, wenn das Messer auf ein hartes Hindernis prallt. Der Schlag auf das Messer wird durch den Riemen abgefangen und nicht auf die Kurbelwelle übertragen. Diesen Vorteil haben alle Modelle mit Messerkupplung wie beispielsweise der Allmäher AS 63.

Der Auswurf des gemähten Aufwuchses erfolgt durch vergrößerte Auswurföffnungen zur Seite oder bei geschlossenen Mähdecks nach hinten zwischen den Rädern hindurch. Geschlossene Mähdecks mit Heckauswurf wie bei den Allmähern AS 62, AS 63, AS 65 und AS 73 aus dem Hause AS-Motor haben einen Sicherheitsvorteil, da das Risiko von Steinschlag nochmals verringert ist. Zudem halten sie das Schnittgut länger im Mähdeck, wodurch es feiner zerkleinert (gemulcht) werden kann. Modelle mit Kreuzmessersystem oder Schlegelmähwerke erzielen hier das beste Mulchergebnis. Im Allgemeinen verfügen Hochgrasmäher auch über einen stärkeren Radantrieb als Rasenmäher, da sie auch in unebenem Gelände vorankommen müssen. Profilierte Räder oder Luftbereifung mit Ackerstollenprofil sind hier Standard. Modelle für den Einsatz am Hang verfügen zudem über eine Bremse, eine Feststellbremse oder eine Motorbremse sowie über eine Differentialsperre und einen seitlich verstellbaren Lenker.

Nicht für den englischen Garten geeignet

Wiesen- und Hochgrasmäher sind dafür ausgelegt mit dichterem Bewuchs zurecht zu kommen. Kleinere Modelle wie der Allmäher AS 21 schaffen hier schon bis zu 60 cm Gras, große Maschinen bis zu 150 cm. Wie oben erklärt ist aber die Messergeschwindigkeit und die Sogwirkung des Messers im Vergleich zum Rasenmäher reduziert. Dies bedeutet, dass Schnittflächen nicht so akkurat und sauber sind und eventuell umgedrücktes oder feines Gras nicht nach oben gesaugt wird. In hohem Bewuchs fällt dieser Nachteil wenig bis gar nicht auf, auf einem Rasen aber schon. Das Schnittbild auf Rasen ist eindeutig schlechter. Hinzu kommt, dass Hochgrasmäher über keinen Fangsack verfügen und das Schnittgut immer sichtbar auf der Fläche verbleibt. Ein echter Mulch-Rasenmäher wie der AS 510 ProClip ist hier also die bessere Wahl.

Ein Profi-Rasenmäher wie der AS 531 kann auch noch Grashöhen von bis zu 30 Zentimeter sauber mähen.

Die Entscheidung für den richtigen Mäher

Zurück zum Vergleich am Anfang. Wiesen- und Hochgrasmäher stehen für den SUV und Rasenmäher für den Sportwagen. „Der Vergleich passt nur bedingt, denn Hochgrasmäher sind keine Rasenmäher. Sie schaffen es nicht, die gleiche Ästhetik auf einem Rasen zu erzeugen und lassen dazu noch alles liegen, wo es wuchs“, stellt Roman Mühleck klar. Dennoch können einige Modelle der Hochgrasmäher mit einem zusätzlichen Mulchkit oder zwei Messergeschwindigkeiten ganz brauchbare Mähergebnisse auf Rasen erzielen – vielleicht nicht im englischen Garten aber sicherlich auf einem Feriengrundstück. Bei hohem Gras über 30 cm hingegen kommen Rasenmäher definitiv an ihre Grenzen. Nur starke Profi-Rasenmäher wie der AS 531 mit mindestens 180 cm³ Hubraum und einem 4-Takt- oder 2-Takt-Motor können hier noch etwas ausrichten.

Nun ist es also an Ihnen, sich den für Ihre Anforderungen richtigen Mäher auszusuchen. Beim Fachhändler können viele Maschinen direkt begutachtet und ausprobiert werden. Mit größeren Maschinen sollten Sie auf jeden Fall einmal selbst mähen, am besten auf Ihrem eigenen Terrain.

Das zusätzlich erhältliche Mulchkit für den AS 62 und AS 63 sorgt für ein schöneres Schnittbild.

Der Frühjahrs-Check für Mäh- und Mulchgeräte

Beginnt das Gras zu wachsen, ist gut beraten, wer seinen Rasen- oder Mulchmäher schon rechtzeitig zuvor gecheckt und einsatzbereit hat. Denn bevor es aus der Winterruhe auf die Wiese geht, lohnt ein intensiver Blick auf den Mäher. Die Profis von AS-Motor geben einen Überblick, was zu einer Durchsicht gehören sollte. Kleinere Wartungsarbeiten lassen sich problemlos selbst erledigen.

Unabhängig vom Frühjahrs-Check gilt: Die Bedienungsanleitung sollte zurate gezogen werden. Beispielsweise gibt es Geräte, die ausschließlich nach rechts oder nur nach links gekippt werden dürfen. Grundsätzlich sollte der Luftfilter beim Kippen immer nach oben zeigen. Wer sich nicht daran hält, riskiert den Luftfilter mit Motoröl zu fluten. Zudem ist darin festgehalten, wer welche Aufgabe übernehmen kann bzw. darf, denn: Mäh- und Mulchgeräte durchsehen kann jeder; Reparaturen und einige andere Tätigkeiten, insbesondere an sicherheitsrelevanten Teilen, sollten unbedingt dem Fachhändler oder Motoristen überlassen bleiben. Und da die Sicherheit an erster Stelle steht, gilt vor dem Loslegen: Erst einmal den Zündkerzenstecker ziehen.

Vollständige Kontrolle

Sind verbogene oder beschädigte Teile vorhanden? Hat sich irgendwo Rost gebildet? Sitzen alle Kabel und Züge noch fest? Gibt es Riss- und Bruchstellen oder Verschleißerscheinungen? Sind die Bowdenzüge richtig eingestellt? Bewegliche Seilzüge wie Schalt- oder Bremszüge sollten auf Korrosion und Risse, auch einzelner Litzen, kontrolliert werden. Bewegliche Teile müssen regelmäßig und nach Anleitung geschmiert werden. Falls bei der Durchsicht Schäden oder Defekte auffallen, empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen der Gang zum Fachhändler.

Räder und Messer

Während der monatelangen Winterpause verlieren luftgefüllte Reifen etwas an Druck. Vor dem ersten Mähen sollten sie daher, wenn nötig, auf den empfohlenen Luftdruck aufgepumpt werden. Räder sind, wie alle beweglichen Teile, an der Radnabe zu schmieren. Die Messer müssen fest sitzen und dürfen keine Schäden aufweisen, z. B. Verformungen, Ausbrüche, Abnutzung über die Verschleißindikatoren, abgenutzte oder löchrige Flügel. Sind sie stumpf oder beschädigt, gilt aus Sicherheitsgründen: Finger weg. Der Fachhändler repariert bzw. schärft die Messer nicht nur, er hat zugleich auch noch die notwendige Ausrüstung für das Auswuchten.

Kraftstoff tanken

Vor dem Tanken ist zu kontrollieren, ob sich noch Kraftstoff aus der vergangenen Saison im Tank befindet. Sind noch Reste im Tank, sollte er samt Vergaser zunächst vollständig entleert werden. Denn alter Sprit kann den Vergaser und die Kraftstoffleitungen verharzen und verstopfen. Zur vollständigen Entleerung des Vergasers den Motor starten, den Benzinhahn zudrehen und im Leerlauf solange laufen lassen, bis das Gerät von allein abstellt.
Nun frischen, neuen Kraftstoff nachfüllen. Normaler Otto-Kraftstoff altert schon ab 30 Tagen. Spezielle Additive können die Haltbarkeit über den Winter verlängern. Benzin und besonders 2-Takt-Gemische sollten nicht älter als drei Monate sein. Ansonsten besteht das Risiko von Leistungsverlust oder bei 2-Takt-Motoren sogar das von Motorschäden. Im Handel erhältliche Sonderkraftstoffe haben im Allgemeinen eine längere Haltbarkeit.

Regelmäßig – und im Frühjahr rechtzeitig – checken

Durch regelmäßige Checks lässt sich die Leistungsfähigkeit eines Mähers auf Dauer erhalten. Besonders Hochleistungs- und Hochgrasmäher bringen es in einer Mähsaison auf viele oder sogar hunderte Stunden Laufzeit und das fast immer unter Volllast. Dementsprechend benötigen sie eine noch sorgfältigere Wartung und Prüfung als kleinere Mäher mit geringer Betriebszeit. Wer den Check vom Händler erledigen lassen will, dem empfiehlt AS-Motor frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, damit der Mäher pünktlich zur Mähsaison einsatzbereit ist. Ein flächendeckendes Netz qualifizierter Fachhändler ist über die Fachhändlersuche auf der Website von AS-Motor zu finden: https://www.as-motor.de/haendlersuche/

Checkliste vor dem ersten Anlassen:

  • Zündkerzenstecker gesteckt
  • Reifendruck angepasst
  • Kraftstoff getankt
  • Bewegliche Teile geschmiert
  • Komplettes Gerät visuell auf Schäden oder Defekte geprüft

Expertenwissen rund um die Themen Wartung und Service

Detailierte Anleitung für Reinigungs- und Pflegearbeiten von Karosserie, Rahmen und Mähwerk – Fit für die kommende Saison Teil 1

Detailierte Anleitung für Reinigungs- und Pflegearbeiten von Motor und Elektrik – Fit für die kommende Saison Teil 2

Winterfest eingelagert: So verhindern Sie das Stottern des Motors im Frühjahr

Viele Motorgeräte mit Benzinmotor sind reine Saisonarbeiter. Ab März geht die Arbeit los, im Sommer ist täglich Hochsaison und im Oktober beginnt die alljährliche Winterruhe. Eingemottet werden die Maschinen dann idealerweise frisch gewaschen, geputzt und konserviert. Trotz der ganzen Pflege kommt es häufig im Frühjahr zu Startproblemen oder zu nervigem Stottern des Motors – obwohl die Maschine vor der Winterruhe hervorragend lief. Was ist schuld daran? Roman Mühleck, Produktmanager bei AS-Motor weiß, was es beim Einlagern hinsichtlich des Kraftstoffes zu beachten gibt, damit der Start im Frühjahr reibungslos verläuft.

Nachdem man die Maschine für den Winterschlaf vorbereitet hat, muss man sich zunächst die Frage stellen, wo und wie man das Gerät über den Winter lagern möchte. Der Experte aus dem Hause der Hochgrasmäher-Spezialisten empfiehlt einen Lagerplatz, der trocken und nicht zu warm ist. Wichtig ist zudem, dass der Platz eben ist, damit das Gerät möglichst waagerecht stehen kann.  Bei zwei- und dreirädrigen Geräten sollte sichergestellt werden, dass diese nicht umkippen können, damit Öl und Kraftstoff nicht auslaufen.

Unser Experte: Roman Mühleck, Produktmanager bei AS-Motor

Vollgetankt einlagern

Idealerweise wird der Tank vor dem Einlagern ganz gefüllt, damit möglichst wenig Luft und somit Luftfeuchtigkeit im Tank verbleibt. Je nach Außentemperatur kann die Luftfeuchtigkeit zu Wasser kondensieren und sich im Tank absetzen, was sich im Frühjahr beim Erstbetrieb negativ auf den Motorstart auswirken kann. Oftmals ist daran eine weiße, klebrige Substanz im Vergaser und Kraftstofffilter schuld, die sich durch das Kondensat und die Verdunstung des Kraftstoffes über die Wintermonate bildet. Auch durch Korrosion können Ablagerungen entstehen.

Die Standard Straßenkraftstoffe entsprechen den aktuell gültigen Normen DIN EN 228 für Ottokraftstoff und DIN EN 590 für Dieselkraftstoff. Sie sind für eine typische Lagerzeit im Vorratstank an der Tankstelle von drei bis sechs Monaten bei Idealbedingungen ausgelegt. Bei einer durchschnittlichen Überwinterungsdauer von rund fünf Monaten bei starken Temperaturschwankungen im Geräteschuppen wird diese Mindesthaltbarkeit schnell überzogen.

Durch seine langjährige Erfahrung weiß Roman Mühleck, dass Startprobleme im Frühjahr besonders häufig bei der Verwendung des Standardkraftstoffs E10 auftreten.  Grund hierfür ist der erhöhte Ethanolgehalt dieses Kraftstofftyps in Verbindung mit nicht idealen Lagerbedingungen und einer langen Verweildauer im Tank. Da Ethanol hydrophil, also Wasser liebend ist, nimmt E 10 Luftfeuchtigkeit besser auf und der Wasseranteil im Kraftstoff steigt. Bei regelmäßigem Betrieb im Sommer spielt dies nur eine untergeordnete Rolle, für die Winterpause jedoch eignet sich dieser Kraftstoff daher nur bedingt. Grundsätzlich sollte bei E 10 vorab geklärt werden, ob der Motorhersteller den Betrieb damit generell freigegeben hat.

Der Lagerplatz für die Winterruhe sollte trocken und nicht zu warm sein

Der richtige Kraftstoff

Für einen guten Saison-Start ohne Stottern empfiehlt der AS-Motor Experte folgende Kraftstoffe für die letzte Tankfüllung vor der Winterpause:

  • Gerätebenzin (Alkylatbenzin): Gerätebenzin ist ein Sonderkraftstoff, der auf Grund seiner chemischen Zusammensetzung besonders Oxidationsstabil, also Alterungsstabil ist. Dieser Kraftstoff wird von diversen Motorenherstellern und Fahrzeugherstellern als Erstbefüllkraftstoff eingesetzt, um eventuell auftretende längere Lagerzeiten vor der Erstinbetriebnahme durch den Endverbraucher zu überbrücken.
  • Premiumkraftstoff (z.B. 99-102 Oktan) von Markenherstellern: Diese Kraftstoffe sind mit einer speziellen Additiv-Technologie ausgestattet, die den Motor reinigen und gleichzeitig schützen. Dadurch ist eine bessere Performance gegenüber Standardkraftstoffen gewährleistet. Viele Anwender berichten, dass sie keinerlei Startprobleme bei der Wiederinbetriebnahme von saisonal bewegten Fahrzeugen, wie beispielsweise Mulch-Rasenmähern, haben.
  • Standardkraftstoffe E5 von Markenherstellern sind oftmals auch mit Additiv Technologie ausgestattet. Auch hier besteht ein Schutz des Kraftstoffsystems. Daher ist dieser Kraftstoff unter idealen Lagerbedingungen ebenfalls für die Winterpause geeignet.

Der richtige Kraftstoff für die letzte Füllung vor der Winterpause ist mit entscheidend für einen guten Start in die neue Saison

Ölwechsel vor der Winterruhe

Die genannten Kraftstoffeigenschaften gelten auch für die daraus gemischten 2-Takt-Mischungen. Viele Kolbenfresser von 2-Takt Geräten passieren beim ersten Gebrauch im Frühjahr durch alte, entmischte Öl-/Kraftstoff-Gemische. „Bitte verwenden Sie grundsätzlich vollsynthetische 2T-Öle für die Mischung oder fertige 2T-Alkalytmischungen“, lautet daher der dringende Apell des Experten. Veraltete, mineralische 2T-Öle haben ausgedient.

Um die Vorteile der empfohlenen Kraftstoffe bei der Überwinterung vollständig zu nutzen, sollte die letzte Betankung bei leerem Tank durchgeführt und der Tank vollständig gefüllt werden. Da in gebrauchtem Öl saure Alterungsrückstände enthalten sind, die über die Standzeit zu Ablagerungen bzw. Korrosion führen können, ist es ratsam, vor der Winterpause zudem einen Ölwechsel durchzuführen. Im Anschluss daran sollte man den Motor nochmal anmachen, damit das Öl auf Betriebstemperatur kommt. So werden die schützenden Additive aktiviert und der Motor kann für den Winter abgestellt werden. Ein erneuter Ölwechsel im Frühjahr ist damit nicht mehr notwendig.

Jederzeit bereit – Die perfekte Lösung für jede Jahreszeit

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – mit den Maschinen von AS-Motor sind Sie bestens ausgestattet. Unsere robusten Hochgras- und Steilhang-Spezialgeräte meistern jede Herausforderung und sorgen für einen reibungslosen Betrieb, wenn Sie ihn am meisten brauchen. Verlassen Sie sich auf langlebige Qualität, die Ihre Arbeit spürbar erleichtert und das ganze Jahr über einsatzbereit bleibt. Entdecken Sie unser umfangreiches Produktportfolio und finden Sie die ideale Lösung für Ihre Anforderungen!

Fit in den Winterschlaf – Fit für die kommende Saison – Teil 2

Im Herbst können Rasenmäher, Aufsitzmäher und unzählige andere Gartengeräte einen Gang runterschalten. Die meisten Arbeiten sind erledigt und es bleibt wieder etwas mehr Zeit, sich um Instandhaltung, Reparatur und Wartung zu kümmern.

Im zweiten Teil unserer Serie rund um den Winter Check-up stehen der Motor, die Elektrik und die Reifen im Mittelpunkt. Auch hier haben wir wieder den Motor-Experten Wolfgang Gerlach aus dem Hause AS-Motor gefragt, was es zu beachten gibt.

Wellness für den Motor

Zu Beginn gleich eine gute Nachricht für alle Besitzer von Elektro- oder Batteriemähern. Elektromotoren sind normalerweise wartungsfrei. Nur gelegentlich muss ein Luftfiltervlies des Kühlventilators gereinigt werden.

Bei Verbrennungsmotoren müssen dagegen einige Punkte abgearbeitet werden. Begonnen wird mit dem Luftfilter. Dieser wird ausgebaut und dann auf Verunreinigungen untersucht. Trockener Staub, Pflanzensamen und Fremdkörper können durch leichtes Ausklopfen entfernt werden. Beschädigte, stark verschmutzte oder durch Öl und Benzin verunreinigte Filter müssen dagegen ersetzt werden. Unser AS-Motor Experte weist darauf hin, dass man beim Filterkauf unbedingt auf Originalteile des Herstellers achten soll. AS-Motor Filter erkennen Sie zum Beispiel am Original-Logo auf dem Filter. Aktuell sind leider sehr viele minderwertige Kopien im Handel erhältlich. Motorschäden durch kopierte Filter werden in letzter Zeit immer häufiger. Hinzu kommt, dass die Staubbelastung der Motoren durch die Trockenheit in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Verkürzen Sie deshalb das Kontrollintervall des Luftfilters während der laufenden Saison.

Wenn der Motor der Maschine vor der Winterpause ordnungsgemäß gelaufen ist, entfällt das Herausschrauben und die Reinigung der Zündkerze. Hier muss man erst bei Störungen aktiv werden oder beim nächsten vorgeschriebenen Service-Intervall des Motorenherstellers.

Motorschäden, verursacht durch minderwertige Kopien, sind leider keine Seltenheit. Im Bild zu sehen ist ein neuer Original-Luftfilter, ein verdreckter Original-Luftfilter und eine billige Kopie (von links)

Vergaser und Tank entleeren

Den Vergaser müssen Sie vorsichtig von außen reinigen. Achten Sie darauf, dass Sie keine Zugfedern beschädigen oder Schrauben lösen. Bei 4-Takt Motoren wird der Vergaser zudem vor der Einlagerung geleert. Schließen Sie dazu den Benzinhahn, starten den Motor und lassen ihn leerlaufen bis er von selbst ausgeht. Im Benzinfilter und der Kraftstoffleitung verbleibt noch Kraftstoff, der Vergaser ist aber fast ganz entleert. Manche Vergaser besitzen zudem eine Ablassschraube für den verbleibenden Restkraftstoff. Nutzen Sie diese, wenn vorhanden.

Versuchen Sie beim letzten Mähen den Benzintank so weit wie möglich leer zu fahren. Im Frühjahr tanken Sie dann frischen Kraftstoff. Maschinen mit Metall-Tanks überwintert man dagegen besser in vollem Zustand, um Korrosion und Kondenswasser zu vermeiden.

Bei Geräten mit 2-Takt Motoren (außer Motorsägen und Freischneider) muss der Vergaser ebenfalls für die Einlagerung entleert werden. Gehen Sie hier wie bei einem 4-Takter vor. Im Anschluss daran empfiehlt es sich zudem den Kraftstofftank zu leeren, da sich das 2-Takt Gemisch über den Winter entmischen könnte und es dann im Frühjahr zu Motorschäden kommen kann. Lassen Sie die Tankentlüftung geöffnet. Der Benzinhahn bleibt aber geschlossen. Bei Temperaturunterschieden könnte sich der Tank sonst einbeulen oder dehnen. Grundsätzlich gilt für 2-Takt Gemische: Verwenden Sie nur vollsynthetische 2-Takt Öle. Veraltete, mineralische Öle haben ausgedient.

Unser Motor-Experte weist zudem darauf hin, dass das Öl im Kraftstoffgemisch von 2-Takt Motoren den Kraftstofffilter während der Winterzeit eventuell verklebt und empfiehlt: „Spendieren Sie ihrem 2-Takt Mäher im Frühjahr einen neuen Kraftstofffilter. Dieser kostet wenig und beugt Startproblemen und unrundem Motorlauf vor.“

Batterien richtig überwintern

Hinsichtlich der Elektrik ist zunächst eine Sichtprüfung der Kabel, des Kabelbaums, der Stecker, der Abdeckungen und der Kabelbefestigungen erforderlich.

Bezüglich der Batterien gibt es folgendes zu beachten. In Aufsitzmähern kommen heute wartungsfreie Nass- und Gelbatterien zum Einsatz. Wartungsfrei bedeutet dabei, dass keine Säure oder Wasser nachgefüllt werden muss. Es bedeutet aber nicht, dass die Batterie bei Nichtbenutzung nicht regelmäßig geladen und somit erhalten werden muss. Eine einmal tiefentladene Batterie trägt einen dauerhaften Schaden davon. Daher empfiehlt es sich bei Frostgefahr während der Lagerung die Batterie auszubauen und an einem trockenen Lagerort bei 15 bis 18° Celsius zu lagern. Das Gleiche gilt für Li-Ion Akkus. Die Batterien von Aufsitzmähern sollten zudem mindestens einmal im Monat geladen werden. Besonders hilfreich sind dazu sogenannte Dauererhaltungs-Ladegeräte mit intelligenter Elektronik. Diese sind schon für rund 20 Euro im Autozubehörhandel erhältlich. Li-Ion Akkus sollten mit einem Ladestand von ca. 50 Prozent eingelagert werden. Grundsätzlich gilt, dass Batterien an einem brandsicheren Ort, z.B. in einem Stahlschrank oder einer Metallkiste gelagert werden müssen. Besonders von beschädigten Li-Ion Akkus geht eine erhöhte Brandgefahr aus.

Saubere Kühlung und ausreichend Öl

Die Benzinmotoren von Aufsitzmähern und Verbrennungs-Rasenmähern sind meist luftgekühlt. Die Lüftungsgitter der Kühlluftansaugung müssen im Rahmen des Winter Check-ups gereinigt werden. Kontrollieren Sie zudem, wenn möglich, ob die Kühlrippen des Motors sauber sind und die Luftleitbleche intakt. Die Reinigung und volle Inspektion kann jedoch nur ein Fachhändler durchführen, da das Kühlsystem mit Motorabdeckungen versehen ist. Denken Sie daran, dass verschmutze Kühlrippen zu einer Überhitzung des Motors führen können.

Bei 4-Takt-Motoren prüfen Sie den Ölstand mithilfe des Messtabes. Eventuell fehlendes Öl wird bis zur Maximal-Markierung mit dem verlangten Öl nachgefüllt. Vergewissern Sie sich, dass das Ölwechsel- und Ölfilter Service Intervall für den Motor, den Hydrostaten und ggf. für das Getriebe eingehalten wurde. Bei 2-Takt Motoren entfällt diese Kontrolle, da sie kein Motorenöl enthalten.

Bei 4-Taktern ist der Ölstand zu kontrollieren und gegebenenfalls muss fehlendes Öl nachgefüllt werden

Besonders bei schlauchlosen Reifen lohnt es sich, ein Reifendichtmittel einzufüllen. Ausfallzeiten werden damit deutlich reduziert

Der richtige Druck im Reifen

Aufsitzmäher und Gartengeräte fahren nur geringe Geschwindigkeiten. Ein Aufbocken der Maschinen zur Vermeidung von Standbeulen an den Reifen ist nicht notwendig. Ein paar Pflege- und Kontrollmaßnahmen machen dennoch Sinn. Pumpen Sie die Reifen auf leicht erhöhten Betriebsdruck auf. Dann sollten die Reifen auf Risse, Schnitte, Porosität, Stacheln und Beulen untersucht werden. Ebenso ist zu kontrollieren, ob sich Fremdkörper zwischen Felgenhorn und Reifen geschoben haben und die Radschrauben fest sind. Bei Schlauchreifen muss zudem geprüft werden, ob das Ventil geradesteht oder es sich verschoben hat. Gegebenenfalls muss die Luft abgelassen und der Mantel ausgerichtet werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Ventil abschert.

Bei jedem Reifen, besonders aber bei schlauchlosen Reifen lohnt es sich, ein Reifendichtmittel einzufüllen. Ausfallzeiten werden damit stark reduziert. Die Funktion ist sogar bei vielen im Reifen steckenden Dornen gewährleistet. Reifen mit Dichtmittel können bei längerem Stehen etwas an Druck verlieren. Das ist normal, da das Dichtmittel nur bei regelmäßiger Fahrt im Reifen verteilt wird und seine Wirkung voll entfalten kann. Pumpen Sie diese Reifen einfach im Frühjahr wieder auf und fahren Sie ein paar Meter. Kurz vor Saisonbeginn kontrollieren Sie nochmals, ob alle Reifen noch Druck haben oder ob einige „Schleicher“ dabei sind. So vermeiden Sie die erste negative Erfahrung in der neuen Saison.

Die neue Saison kann kommen!

Nun sind Ihre Maschinen bereit für den Winterschlaf. Zum Beginn der kommenden Mähsaison sollten sie sofort einsatzbereit sein, ohne nervige Überraschungen.
Vorausgesetzt, Sie haben sich alle entdeckten Mängel des Check-Ups aufgeschrieben und behoben, bzw. beheben lassen. Nutzen Sie die ruhigere Winterzeit bei Ihrem Fachhändler, um notwendige Reparaturen in Ruhe ausführen zu lassen. Bitte vertrauen Sie Arbeiten an Messern und sicherheitsrelevanten Bauteilen immer dem Fachmann an. Wir wünschen Ihnen frohes Schaffen und gutes Mähen in der nächsten Saison.